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Extrem

Inhalt:

Deutsche Comics

Extrem 3    Extrem 4   
Extrem 5    Extrem 6   
Extrem 7    Extrem 8   



Extrem 3    Cover
Extrem Erfolgreich Enterprises
Preis: DM 7,90
T: Scharwel, Felsenheimer, Niese, Hoffmann, Grant/Mills/Bisley
Z: Mighten/Murat/Felsenheimer/Hoffmann/Niese/Graupner/Sauer/J.&T.Vigil/Gorny, Scharwel, Niese, Hoffmann, Grant/Mills/Bisley

Inhalt:
Das Heft beginnt mit einer MegaCoproduktion von allen Zeichnern, die im EEESpektrum rumzeichnen (Naja, von vielen zumindest). Zu einer Geschichte von Scharwel über River X dürfen alle ihre Interpretation des Körpers von der blonden Heldin abliefern. Eigentlich geht es fantasytypisch um den Kampf gut gegen Böse, wenn hier auch der Körperkult ein wenig überwiegt. Im Anschluss daran Surf and Die, eine Geschichte über die Rache des von eben jenem Körperkult gepiesackten Menschen, der hier allerdings männlichen Geschlechts ist. Nr. 3 und 4 sind wunderschöne klassische Horrorgeschichten mit Wölfen (jeder möge sie draußen oder in sich selbst suchen!) und aus der Psychiatrie. Den krönenden Abschluß bilden 12 Geschichten über Hundekacke. Als Hundekackehasser muß ich ja zugeben, dass mir die Hunde und ihre Halter viel zu gut behandelt werden; es spritzt kein Blut und es läuft kein Exkreminator durch die Pages, aber immerhin!

Kritik:
Wer glaubt, dass in einen ab 18-Comic viel nackte Haut zu sehen ist, liegt richtig, es ist allerdings weniger "unzüchtig" als eine I&N-Reklame oder eine Nachmittagstalkshow. Indizierungsprobleme d ürfte dieser Comic eigentlich nicht haben, selbst wenn er diesen Vermerk nicht hätte, aber sicherer ist es schon. Unmotivierte Gewalt gibt es gar nicht, motivierte nur ein bisschen, aber: wer will das schon"?

-Bat- Note: ***

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Extrem 4    Cover
Extrem Erfolgreich Enterprises
Preis: DM 7,90
T: Schwarwel, Mignola, Quinn, Hoffmann, Grant/Mills/Bisley
Z: Schwarwel, Sook, King, Hoffmann, Grant/Mills/Bisley

Inhalt:
Die EEE-Crew möchte ihre Extrem-Reihe zum Flagschiff des Verlages ausbauen und wenn sie so weiter machen, wird es ihnen auch gelingen. Von dieser Nummer gibt es übrigens auch eine Spezial Edition Münster 2000 zur Verleihung des Goldenen Ventilatorknaben, bei dessen Wahl ihr EEE zum drittbeliebtesten Comicverlag Deutschlands gewählt habt. Von dieser netten schwarzen Ausgabe gibt es 250 Stück! Zum Inhalt: Die Story um "River" geht weiter; diesesmal darf alleine Schwarwel den nächsten Abschnitt des Kampfes erzählen. Es gelingt ihr, den wohl Witchblade beeinflußten Kampfhandschuh zu ergreifen und Kolossus zu bezwingen. Dabei gibt es erneut viel nackte Haut. Die "Bibliothek des Grauens" ist eine reine Horrorgeschichte um ein Buch, das den Leser verschlingt. "Alles über Eve" ist der erste Teil einer Geschichte, die im Schmuddelfilmmillieu spielt. Blythe bekämpft Eve während der Aufnahmen. Die "Aftershow Party" fragt ganz harmlos an, welche Idole Jugendliche wohl brauchen könnten? Und unser Trio präsentiert uns ein paar neue Folgen "Shit the Dog".

Kritik:
Jungs, macht weiter so. Fantastisches schwarz-weiß-Artwork, gute Farbseiten, nette Geschichten sowohl aus dem klassischen als auch aus dem alltäglichen Horrorleben. Ach, wenn Heavy Metal jemals so gewesen wäre, hätte ich es bestimmt gelesen!

-Bat- Note: ***

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Extrem 5    Cover
Extrem Erfolgreich Enterprises
Preis: DM 9,90
T: Felsenheimer, Augsburg/Schwarwel, v. Aster, Quinn, Schwarwel
Z: Schwarwel, Sauer, Engel, Hotz, Hoffmann

Inhalt:
Die nunmehr fünfte Nummer der Hauszeitschrift von EEE bietet gewohnt (gute) Kost. Eingebaut in eine Rahmen"handlung" von und mit Count Bela gibt es vier Geschichten, von denen drei Fortsetzungsgeschichten sind. Also, Leute, wenn ihr Horror mögt, richtet euch ein Abo ein! "Blut" ist der erste Teil eines SF-Epos, der das alte Thema der nicht ganz freiwilligen Kolonisation zum Inhalt hat. Aus der geplanten Fahrt ins Paradies wird ein Trip in die Hölle... "Necropias Traum" erzählt eine klassische Zwei-Realitäten-Story. Innen- und Außenwelt der Wahrnehmung liegen nur ein kleines Bisschen nebeneinander, aber der Unterschied kann viele viele Leben bedeuten... "Nicht Vision" beendet die Geschichte über den Sündenpfuhl Hollywood; meines Erachtens der Durchhänger dieser Nummer und "Riviera" startet als Familienausflug in Italien. Leider hat der Wagen eine Panne...

Kritik:
Extrem macht sich! Diese Nummer hat sogar drei verschiedene Ausgaben, also Sammler, sammelt. Ansonsten gilt das zur letzten Nummer gesagte. Solide und liebevoll gemacht, langsam kommt eine Regelmäßigkeit dazu, die Stories werden Fortsetzungsgeschichten. Eine abgeschlossene ist trotzdem dabei. Was will man mehr.

-Bat- Note: ***



Extrem 6    Cover
Extrem Erfolgreich Enterprises (z. Tl. Dark Horse)
Preis: DM 9,90 (Essen 2000-Variant Auflage 200)
T: Felsenheimer, Augsburg/Schwarwel,Gilbert/Beatty, Miller, Schwarwel
Z: Schwarwel, Sauer, Gilbert/Beatty, Gibbons, Hoffmann

Inhalt:
Und wieder präsentiert uns der Dunkle Fürst Geschichten für die Nacht, erneut in einer Sammlung verschiedenster dunkler Mare, die uns gar tüchtig erfreuen und erbauen sollen... “Blut” und “Riviera” werden aus der letzten Nummer fortgesetzt bzw. beendet; lässt sich die blutrünstige Verschiffungsgeschichte eher als klassische Vampirstory an, in der der Protagonist zunächst die Überhand zu gewinnen scheint, schildert die andere den perfekten Urlaubshorror: das Pärchen ist und seine Kinder sind verschwunden. Ob da wohl ein Zusammenhang besteht? Außerdem gibt es eine Hommage in Schwarz-Weiß an Graham Ingles, einen der ganz Großen aus alten Tagen, eine Martha-Washington-Geschichte Von Frank Miller und Dave Gibbons, also etwas mit dem selbst Carlsen-Leser etwas anfangen können und die Gewinner des diesjährigen “Malwettbewerbes”.

Kritik:
Watt soll ich sagen, eh? Gut ist das Teil, eine schöne Sammlung verschiedenster Horror-(und SF-)Geschichten, die in ihrer Vielfalt durchaus zu gefallen weiß. Außerdem ist die Hälfte der Geschichten eigenproduziert und das gibt halt ´nen dicken Bonuspunkt. Da die Jungs von den Untoten auch immer noch was für die Sammler tun, müsst ihr euch das Teil auch noch zwei Mal kaufen, nicht wahr?

-Bat- Note: ***



Extrem 7    Cover
Extrem Erfolgreich Enterprises
Preis: DM 9,90
T: Felsenheimer, Augsburg/Schwarwel, Purcell, Helbling, v. Aster
Z: Schwarwel, Sauer, Mignola, Preuss, Alles

Inhalt:
Und weiter geht das Horror-Magazin der Armee der Untoten, das erneut eine Mischung aus hauseigenem und von Dark Horse lizensiertem Material bietet. Die Blut-Story in der es um einen Menschen relativ reinen Blutes ging, der einem Haufen von Vampiren nicht nur ein nettes Mahl bieten, sondern auch für eine dringend notwendige Zufuhr guten Materials sorgen sollte, muss sich zwischen dem ewigen Leben und seiner eigenen Spezies entscheiden. Ein Mutant in einer degenerierten Welt erinnert sich, warum ausgerechnet er zum Präsidenten des Neptun wurde. Der verlorene Sohn kehrt in der besten Story des Heftes heim. Es ist allerdings nicht wie üblich, denn nicht der Sohn ist das schwarze Schaf der Familie, sondern der Vater. Nicht nur, dass er Sohn und Tochter aus dem Haus getrieben hat, er scheint auch verantwortlich für den Tod der Mutter, die die Treppe hinunterfiel... der Showdown findet statt, als der Vater neues Bier aus dem Keller holen muss (und er fällt nicht!, obwohl die Rache kalt gegessen werden kann...). Die letzte Geschichte handelt von einem Refugium für Freaks. Nicht neu, aber gut erzählt!

Kritik:
Vom Artwork her wieder sehr unterschiedlich reißen die EEEs mittlerweile sehr routiniert das Horror-Programm runter. Es fehlt nichts außer vielleicht ein bisschen was vom old-fashioned-style und schlechte Arbeiten brauchen die Leipziger nicht mehr anzunehmen. Natürlich gibt es auch wieder ein limitiertes Variant! Wer sich für Horror interessiert und nicht auf reine Amateurhaftigkeit steht (von wegen der wahren Le(e)hre oder so)), der kommt an EXTREM eigentlich nicht mehr vorbei.

-Bat- Note: ***


Extrem 8    Cover
Extrem Erfolgreich Enterprises
Preis: DM 9,90 regular 15,- Variant
T: Schwarwel, v. Aster, Felsenheimer, Pearson, Helbling
Z: Schwarwel, Hoffmann, Greis, Pearson, Schwarwel

Inhalt:
Das schönste Abendrot bedarf, wenn es richtig leuchten soll, einer guten, satten roten Farbe; woraus könnte man diese nur gewinnen? Und: ist es die absolute Form der Selbstverwirklichung, diese Farbe aus sich selbst zu gewinnen? Als zweites gibt es eine der typischen Waisenhausgeschichten, die ein solches mal als Tarnung für eine Sklavereivermittlung, mal für eine Missbrauchsagentur oder eben – wie hier –für einen Lebensmittelmarkt benutzen... Um ein bisschen Werbung für die im eigenen Verlag laufende Serie BODY BAGS zu machen, darf auch eine Kurzgeschichte dazu nicht fehlen. Den Abschluss bildet eine tragische Liebesgeschichte!

Kritik:
Nicht gerade die beste Nummer dieser Reihe! Der Kick, der sonst immer dabei war, fehlt heute (ausnahmsweise). Trotzdem ist es immer noch ein gutes Horrormagazin, das allerdings ein wenig zu eingefahren daherkommt. Die Spezialcover sind dagegen wie immer erste Sahne und auch die Limitierung auf 200 Exemplare geht in Ordnung!

-Bat- Note: 3

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