Comix-Online.com -- Rezis -- Carlsen Comics

Cotton Kid

Inhalt:

Deutsche Comics

Cotton Kid 2    Cotton Kid 3   
Cotton Kid 4   



Cotton Kid 2    Cover
Radau am Mississippi
Carlsen (Ed. Vent d´Ouest)
Preis: DM 14,90
T: und Z: Pearce, Léturgie

Inhalt: Charivari dans les Bayous
Eine Western-Funnie-Reihe die nicht als Lucky-Luke-Abklatsch daherkommt hat immer schon einen Bonuspunkt. Diese verlegt allerdings ein wenig den kleinen Spirou gen Westen... Ein kleiner Junge namens Kid verlebt eine ziemlich langweilige Kindheit auf einer Farm im nicht so Wilden Westen. Sein Bruder jedoch hat es geschafft: er ist Pinkerton-Detektiv. Natürlich ist er nicht so gut wie in seinen Erzählungen, doch das wird sein kleiner Bruder nie mitbekommen, oder? Dieser ist jedoch das genaue Gegenteil seines Bruders: zwar klein und (sexuell) unerfahren aber schlau. Also schleicht er sich als blinder Passagier auf einen Raddampfer um seinem Bruder zu folgen und erlebt infolge eines Schiffbruchs haarsträubende Abenteuer in den Bayous, den Sümpfen von Louisiana. Fast verliert er sein Leben und seine Unschuld, doch sein Bruder taucht als "Retter" in letzter Sekunde auf...

Kritik:
Eine nette Geschichte, die klassisch umgesetzt wird. Schöne Zeichnungen im üblichen Paneelaufbau; Tiere mit menschlichem Antlitz und menschlichen Verhaltensweisen, kindgerechte Story mit ein paar Gags für die Älteren. Dieser Comic wird mit Sicherheit nicht Carlsens Antwort auf den Western des Egmontkonzerns, aber schlecht ist er wirklich nicht. Da es heutzutage aber so viele Comics wie noch vor ein paar Jahren nicht mehr gibt: Diese Serie lässt sich in diesem Spektrum sammeln, ohne dass man komisch angesehen wird!

-Bat- Note: 2


Cotton Kid 3    Cover
Z wie Sorro
Carlsen (Ed. Vent d´Ouest)
Preis: DM 14,90
T: und Z: Pearce, Léturgie

Inhalt: F-Z comme Sorro
Und wieder vertreibt sich Trevor die Zeit damit, Heldentaten über sich zu erzählen und alles, was jung ist und einen Rock anhat, mit seiner Grippe zu beglücken. Dabei hat er dieses Mal einen romantischen Auftrag zu erfüllen: In Mexiko gibt es einen Banditen, Murieta, der eigentlich ganz gut vom Entführen reicher Damen lebt. Nun hat aber jemand anderes seinen Namen benutzt, um eine Amerikanerin aus Liebe zu „entführen“ und prompt setzt die Agentur Pinkerton ihren besten Mann auf die Sache an. Ebenso prompt beschließt natürlich Cotton Kid, Trevors kleiner Bruder, ebenfalls der Sache nach zu gehen und von seinem heldischen Bruder zu lernen. Was kann nicht alles schief gehen, wenn eine Bande von halbwüchsigen Jungs aus Mexiko Cotton Kid aufnimmt und die kleinen Helden beschließen, es mit dem großen Murieta aufzunehmen und selbst beginnen, „Damen“ zu entführen... Alles wird gut, aber bis dahin vergeht einigen das Lachen!

Kritik:
Sehr witzig und vollgepackt mit Anspielungen auf eine ganze Reihe von Mexiko-Western kommt dieser Jugend-Comic daher. Hauptbezugspunkt ist natürlich die Zorro-Mythologie, die mehr als einmal durch den Kakao gezogen wird. Die Paneel-Aufteilung ist alles andere als modern, die Bilder sind aber trotzdem zum Teil sehr temporeich und voll mit Gags. Trotz der ganzen Anspielungen sexueller Art ist das Ganze aber jugendfrei und völlig harmlos. Ach Kinnings, lest doch mehr hiervon und lasst die Poke/Digi/Kukomons einfach in Japan!

-Bat- Note: 2-


Cotton Kid 4    Cover
Der Weg nach Abilene
Carlsen (Ed. Vent d´Ouest)
Preis: € 8,00
T: und Z: Pearce, Léturgie

Inhalt: F-La Piste de Chisholm
Die nächste Gefahr, der die beiden ungleichen Brüder – Trevor, der unfähige Pinkerton-Agent und Kid, der kleine, freche und mutige Knirps – trotzen müssen, heißt Viehtreck! Ein Rancher steht kurz vor dem Ruin, da die drei letzten Treks nicht angekommen sind. Der jetzige ist seine letzte Chance und soll daher von Pinkerton-Agenten bewacht werden. Die Agentur schickt aber - leider – Trevor, der der Aufgabe, Kühe zu treiben natürlich nicht gewachsen ist. Begleitet wird er in seinem Missgeschick von einen schwarzen und einem jüdischen Greenhorn, so dass auf jeden Fall für genug Tölpel gesorgt ist. Der Trek muss mit Indianern, Schlangen, Revolverhelden und zwei Frauenzimmern fertig werden....

Kritik:
Ein bisschen anders ist der Band ja schon, denn mit Toten, Hinterhältigkeiten und schlimmen Schicksalen wird nicht gerade gegeizt. Zwar verliert der Band nie seine Liebenswürdigkeit, aber als seicht kann man ihn nicht mehr bezeichnen. Wo Rantanplan eindeutig reiner Kindercomic und Comanche eindeutig reiner Erwachsenencomic ist, muss Cotton Kid jeweils aus der Schublade ausziehen. Aber er macht Spaß, ist in klassischer Tradition gezeichnet und absolut empfehlenswert.

-Bat- Note: 2

Nach oben