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Aria

Inhalt:

Deutsche Comics

Aria 8   
Aria 9   
Aria 17   
Aria 18   
Aria 25   



Aria 8    Cover
Der Meridian von Posidonia
Epsilon-Verlag (Dupuis)
Preis: € 9,00
T: Weyland
Z: Weyland

Inhalt:F-Le Meridien de Posidonia
Aria präsentiert sich gleich zu Anfang wieder als ritterliche, aber unüberlegt handelnde Person. Sie sieht einen Mann flüchten, hilft ihm und wird prompt selbst verhaftet als sich der Flüchtling ihrer entledigt. Letzterer entgeht zwar dadurch seiner Hinrichtung nicht, Aria aber wird in die Minen von Posidonia verbracht. Als sie zu flüchten versucht, wird sie von einer gezähmten Riesenfledermaus zur Strecke gebracht. Sie lässt sich (natürlich) nicht einschüchtern, flieht erneut und schafft es tatsächlich bis nach Araknior, wo sie die Bekanntschaft eines Riesen macht.

Kritik:
Mit den Bänden 8 + 9 setzt Mark O. Fischer die Edition der alten Aria-Bände fort zu der noch in diesem Monat auch der ganz aktuelle brandneue Band 25 kommen soll, der dann zeitgleich bei Dupuis und Epsilon erscheinen würde. Die Reihenfolge der Bände wird dabei im Übrigen nicht von inhaltlichen Erwägungen bestimmt sondern von den Möglichkeiten zum Mitdrucken. Dadurch schafft es der Pinneberger, den Preis erstaunlich niedrig zu halten. Dieser Band zeigt im Übrigen viel Dunkles und Mysteriöses, gegen das Aria eigentlich machtlos zu sein scheint. Doch ihr unbezwingbarer Optimismus und die Fähigkeit, nie aufzugeben, helfen ihr erneut aus der Patsche. Wenn man sich diesen Band betrachtet, muss man sich ernsthaft fragen, warum zwischen dem siebten, noch bei Feest erschienenen und diesem satte 13 Jahre liegen. Die Serie hat nämlich durchaus einiges zu bieten!

-Bat- Note: 3+


Aria 9    Cover
Der Kampf der Frauen
Epsilon-Verlag (Dupuis)
Preis: € 9,00
T: Weyland
Z: Weyland

Inhalt:F-Le Combat Des Dames
Aria begibt sich mitten im Winter nach Tarvelborg um dort an den überregional bekannten spielen teilzunehmen. Leider wird ihre Reise allerdings durch einen Tiger unterbrochen. Sie schafft es zwar, nicht verletzt zu werden, verliert aber ihr Pferd, das sich aus dem Staub macht, und verliert in der klirrenden Kälte bereits jede Hoffnung. Natürlich wird sie gerettet und stellt fest, dass der Tiger zahm ist. Sie kann sich auch gleich revanchieren, denn ihre Gastfamilie wird von den Schergen Tarvelborgs bedroht und sie kann ihre Rettung nur durch die Bereitschaft zur Turnierteilnahme erkaufen. Auf dem weg in die Stadt wird sie von immer mehr Erinnerungen schlimmster Art heimgesucht. Ihr wird klar, dass sie in dieser Stadt gelebt hat und dort geopfert worden ist. Allein die mutige Tat eines Einzelnen rettete ihr Leben, macht das ihres Retters aber zur Hölle auf Erden. Der grausame Herrscher des Fleckens will sie im Kampf auf Leben und Tod gegen seine Frau Orsaline antreten lassen und sie anschließend heiraten. Aria stellt fest, dass Orsaline sie zwar damals von einer Brücke geworfen hat, dass aber trotzdem nicht alles so einfach ist, wie es scheint.

Kritik:
Eine der besten Folgen aus der langen Reihe von Aria-Abenteuern, da die Story atmosphärisch sehr dicht ist und die Figuren wesentlich mehr Tiefe als sonst teilweise haben. Die Story selbst ist natürlich eine Posse auf Macht und Wahrheit mit ein paar klamaukesken Einsprengseln wie dem Tiger. Alles in allem aber absolut lesenswert, spannend und bis zur letzten Seite mit Überraschungen aufwartend!

-Bat- Note: 2


Aria 17    Cover
Satans Garten
Epsilon-Verlag (Dupuis)
Preis: € 8,80
T: Weyland
Z: Weyland

Inhalt:F-La Vestale de Satan
Nach zwei rothaarigen Heldinnen kommt jetzt eine Blonde zum Zuge. Nachdem vor langer Zeit schon ein Mal ein paar Bände bei Feest erschienen waren, lässt Mark O. Fischer die meist nur von einer kurzen Tunika bekleidete Heldin wieder Abenteuer erleben. Im 17. Band erfährt Aria eher zufällig von einem Wald, der angeblich selbständig agiert und Menschen, die ihn durchqueren wollen, tötet. Als Renael, jüngster Sprössling des angeblich 400 Jahre alten Gevren, sich auf den Weg machen will, um aus dem besagten Wald goldene Dachziegel einer dort angeblich befindlichen Ruine zu hohlen, entdeckt er Aria und will mindestens einen Kuss, da er eventuell niemals wiederkomme. Bei der Rangelei stürzt Aria und wird bewusstlos. Als sie wieder zu sich kommt, will sie wissen, was Renael mit ihr gemacht hat und begibt sich auf die Suche nach ihm. Sie wird jedoch von Männern daran gehindert, den Wald zu betreten, da Renael seine Aufgabe allein erfüllen müsse. Bei dem Kampf stellt sie fest, dass der Wald jeden tötet, der ihn verletzt, ist man selber friedlich, lässt der Wald einen jedoch passieren. Sie rettet den Jungen gerade noch rechtzeitig und erreicht mit ihm die angebliche Ruine, die tatsächlich existiert. Dort leben jedoch auch Menschen, die die beiden zwar sofort zu einem sinnlichen Fest einladen, ihnen auch das Geheimnis des Alters von Gevren anvertrauen, ihren versuchten Aufbruch allerdings gar nicht gerne sehen...

Kritik:
Routiniert schreibt und zeichnet Michel Weyland auch das 17. Abenteuer seiner Heldin, das immer noch für Spannung, einen kleinen Touch Magie und Mystik, Naturliebe und Sinnlichkeit verbindet. Kombiniert wird das Ganze mit einer typischen Abenteuergeschichte, die sowohl unter dem Fantasy-, dem Historien- oder unter gar keinem Label laufen könnte. Der (gar nicht mehr so) kleine Epsilon-Verlag will nun löblicherweise nach und nach das gesamte Aria-Material veröffentlichen. Es sei ihm durch gute Abverkäufe gedankt, denn diese Serie spricht sowohl Liebhaber klassischer frankobelgischer Serien an als auch Fans neueren Materials. Vielleicht könnte eine Anzeige im Magic Attack da etwas bewirken.

-Bat- Note: 3+


Aria 18    Cover
Wütende Venus
Epsilon-Verlag (Dupuis)
Preis: € 8,80
T: Weyland
Z: Weyland

Inhalt:F-Vénus en Colère
Wäre Dupuis ein amerikanischer Verlag und Aria eine amerikanische Serie, wäre der Titel dieser Folge wohl Year One! Weyland beschreibt nämlich ausführlich den Werdegang von dem einsamen, hübschen Mädchen, dass ihrem Onkel durch üble List (und Alkoholismus) abgeluchst worden war hin zu der toughen Kämpferin heutiger Zeiten. Natürlich darf diesen ganzen Rückblicken ein glückliches Wiedersehen nicht fehlen und so lässt sich dann auch Arias Hilfsbereitschaft erklären…

Kritik:
Ein nettes Abenteuer, dass viele Ideen versammelt, die im Laufe der vorherigen Bände immer mal angerissen aber nie ausgeführt worden waren. Weyland schafft es aus den vielen Bruchstücken eine kohärente und spannende Geschichte zu basteln und diese auch noch angemessen umzusetzen! Einzig der Schluss erinnert vielleicht ein wenig zu stark an Peyo!

-Bat- Note: 2-


Aria 25    Cover
Florina
Epsilon-Verlag (Dupuis)
Preis: € 9,00
T: Weyland
Z: Weyland

Inhalt:F-Florineige
Fast zeitgleich mit dem Original erscheint der neueste Band auch hier bei uns, da Mark O. Fischer mitdrucken lässt. Auch dieser Band führt den Leser wieder in eine Welt, die zunächst nur von kriegerischen Bräuchen und Gewalt regiert zu werden scheint. Aria wird versehentlich auf ein Schiff gekeilt und kann dort im Zuge ihrer Flucht einer Xerene, einem Fischwesen ebenfalls die Freiheit schenken. Ihre Artgenossinnen retten Aria anschließend das Leben, da diese sonst untergegangen wäre. In der geschützten Höhle der Xerenen lernt Aria langsam ihre Kultur kennen und schätzen, möchte dem Volk aber auch helfen, eine bei den Menschen versklavte Frau zu befreien. Natürlich können die Wesen einem Mitglied ihrer größten Feinde, einem Menschen nicht vertrauen, aber haben sie eine andere Wahl?

Kritik:
Oft im Untergrund sehr poetisch und hintergründig kämpft die vordergründig sehr weibliche Aria mal wieder für die Unterdrückten. Wieder kann sie sich nicht im Zaum halten, wenn es gegen von ihr entdecktes Unrecht geht. Natürlich schafft sie es auch, was sie sich vorgenommen hat, entscheidender bei dieser Serie ist aber statt dem Ob das Wie! Und hier zeigt Michel Weyland, dass ihm auch nach 25 Bänden die Ideen noch nicht ausgegangen sind.

-Bat- Note: 2-


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