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ZACK ab Nr. 31

Inhalt:

Deutsche Comics

ZACK 15 - 30   ZACK Sonderhefte
Zack 31   Zack 32
Zack 33   Zack 34
Zack 35   Zack 36
Zack 37   Zack 38
Zack 39   Zack 40
Zack 41   Zack 42
Zack 43   Zack 44
Zack 45   Zack 46
Zack 47   Zack 48
Zack 49   Zack 50
Zack 51   Zack 52
Zack 53   Zack 54



Zack 31    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: DM 8,90 € 4,55
Magazin

Inhalt:
Die Januar-Ausgabe bringt eine neue Serie, die auch gleich das Covermotiv abgibt: Der Schrei des Falken Band 5 von Pellerin! Netterweise werden gleich 14 Seiten abgedruckt, so dass das Lesevergnügen rechtzeitig zu Weihnachten etwas länger andauert! Einzige durchlaufende Serie in diesem Heft ist das Robin-Abenteuer, in dem Marian entführt wird. Beendet werden dagegen M&M sowie Wayne Shelton, wobei letzteres allerdings eher in die Winterpause geht, da das Fortsetzung folgt zwar auf ein neues Album verweist, der inhaltliche Erzählstrang aber keineswegs beendet ist. Dazu kommen Cubitus (Mehr davon!), Rudi (Ja!), Die Frühreifen (Naja) und Ruthes Werbung (o.k.). An Sekundärmaterial gibt es neben dem vorletzten Artikel über das alte ZACK nur noch Kurzinfos.

Kritik:
Nach einigen eher mittelmäßigen Nummern ist jetzt wieder ein Anstieg zu bemerken, der im nächsten Heft (Neu: Soda und Tödliches Wiegenlied!) wohl noch rasanter fortgesetzt werden wird. Momentan wird in Fankreisen diskutiert, ob Geschichten lieber über einen längeren oder eher kürzeren Zeitraum abgedruckt werden sollen. Ich denke, es ist zwar schön, 14 Seiten am Stück zu haben (und ein Album somit in 4 Monaten durchzubekommen) aber die Vielfalt an Serien ist halt das, was ein Magazin ausmacht. Insofern können eben nicht alle Serien jedes Mal mit diesem Platz bedient werden, zumindest dann nicht, wenn auch noch Interviews, Berichte u. ä. sowie Onepager abgedruckt werden sollen. Und darauf will ja wohl keiner ernsthaft verzichten, oder?
-Bat- Note: 2


Zack 32    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
In diesem Heft starten gleich zwei neue Serien, die – und das ist ein Novum in der neueren ZACK-Geschichte - den gleichen Texter aufweisen können: Phillippe Tome! Während der Held SODA mit dem Vorabdruck des elften Bandes bereits sein drittes Abenteuer im ZACK erlebt, startet das Tödliche Wiegenlied mit Band 3. Die ersten beiden sind „nur“ bei SPEED zu erwerben. Beiden gemeinsam ist der Zynismus, der gepaart mit harter Action daherkommt. Der Stil könnte dagegen nicht unterschiedlicher sein: Ein Semi-Funnie, der sich nicht scheut, Gewalt hinter niedlichen Zeichnungen zu verstecken auf der einen, moderne realistische sepia-farbene New Wave auf der anderen Seite. Dazu kommen als Fortsetzungen die beiden „See-Abenteuer“ „Der Schrei des Falken“ und die Abrafaxe, als One-Pager Ruthe und Rudi sowie als weiteres Novum ein Ausblick auf die neue Himmelsstürmer-Folge. Im Sekundärbereich gibt es die 17. Folge der Hergé-Reihe, ein Kurzinterview mit Zumstein, einen Ausblick auf die Frühjahrsprogramme der Comicverlage und einen Stimmzettel für die Wahl zum 4 Goldenen Ventilatorknaben, an dem hoffentlich viele teilnehmen werden!

Kritik:
Im Comicbereich (der allgemein gesprochen etwas umfangreicher sein könnte) gibt es drei gute Serien sowie einen guten Onepager! Ruthe schwächelt wie manchmal, ist aber meines Erachtens im Normalfall so gut, dass er seine Standardseite behalten sollte. Die Abrafaxe dagegen rauben dieser Ausgabe eine ganze Note, denn sie sind Platzverschwendung, die zwar zu verstehen ist (gleicher Verlag, reine Ostserie, die im Westen bekannt gemacht werden soll...), in dieser Form aber wohl eher kontraproduktiv ist. Bisher waren alle Kurzgeschichten und dieses Robin-Teil eher sehr schlecht während das andere lange Abenteuer nicht schlecht war. Es gibt gutes Material von dieser Serie, nur: nehmt es doch auch! Und nicht so eine Kleinkindergeschichte mit uralt Gags und italienischer Massenware. Ansonsten: CUBITUS, MELUSINE, MINIMENSCHEN sind wirklich gute Funnies, HARRY und PLATTE, selbst SOPHIE oder STARTER sind um Klassen besser. Und auch die im Comicforum vielgeschmähten Suske und Wiske toppen die Abrafaxe auf diesem Niveau allemal!
-Bat- Note: 2-


Zack 33    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Lucky Luke rides again! Über 20 Jahre hat es seit seinem letzten ZACK-Auftritt gedauert und nun ist es auch gleich der letzte aus der Feder von Morris! Passenderweise heißt das Abenteuer dann auch „Eine Wildwest-Legende"! Begeleitet wird dieses Bonbon vom Start einer neuen Artikelreihe über eben diesen Western-Helden, die – wie auch schon der Hergé-Vorläufer – eine ausführliche Comicografie enthält. Da das Ganze aus der Feder von Volker Hamann geflossen ist, können sich die Leser schon mal auf eine genau recherchierte und ausführliche Informationsserie einstellen. Dazu kommen dann noch die Fortsetzungen des Tödlichen Wiegenliedes, einer sehr brutalen, hart gezeichneten Story, der Abrafaxe, des Schreis des Falken, ein dem Roten Korsaren ebenbürtigen Seefahrercomic von Pellerin, die One-Pager von Ruthe und Rudi sowie eine weitere Soda-Folge mit der besten Mary, die es je gegeben hat! Das Kichern auf Seite 59 (und die Liste der korrupten Anwälte mit den zwei großen schwarzen Ohren!) ist etwas zum hochkopieren! Im Servicebereich gibt es dann auch noch den letzten Teil über das alte ZACK und ein Interview mit Carry Brugmann, Zeichner der Serie „Die Partner", deren letzter Band anlässlich der letzten Dortmunder Comic-Börse auf Deutsch erschien.

Kritik:
Wohl einer der besten ZACK-Ausgaben nicht nur des neuen ZACK, sondern überhaupt! Die Mischung aus redaktionellem und Comic-Material ist genau richtig; die Artikel sind alle interessant, gut recherchiert bzw. gefragt und die Comics bis auf den mitgezogenen Abrafaxe-Teil alle erste Sahne! Und selbst an die Quälgeister habe zumindest ich mich mittlerweile gewöhnt! Wenn man dann auch noch die Ankündigung des neuen Storm ab der Nummer 35 mit einbezieht, bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass der Absturz nicht zu stark ausfallen möge, denn besser kann es kaum werden.
-Bat- Note: 1


Zack 34    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Und weiter geht der Parforce-Ritt durch einige der besten europäischen Comicserien: im letzten Lucky Luke-Abenteuer von Morris geht mal wieder alles seinen Weg, denn die Daltons brechen mit einem schönen Trick aus und LL darf sie suchen. Damit es nicht zu langweilig wird, bekommt er Begleitung vom dümmsten Hund dies- und jenseits des Atlantiks. Etwas hat sich aber schon geändert, denn die dummen Gangster bekommen ein Gehirn, besser gesagt einen Manager! Ebenfalls fortgesetzt wird der Schrei des Falken von Pellerin, wobei sich langsam aber sicher das Finale ankündigt, denn im nächsten Heft ist Schluss! Schon in dieser Ausgabe beendet ist die Abrafaxe-Geschichte, die wie wohl bisher keine andere die Leserschaft gespalten hat. Und dann gibt es ja noch die beiden Tomé-Serien Soda und Tödliches Wiegenlied, an deren Unterschiedlichkeit sich ersehen lässt, wie gut Tomé sein muss, um trotzdem diese beiden völlig unabhängigen Genres zu beherrschen. Als Onepager taucht in diesem Heft nur der Ruthe auf, der einen seiner schlechtesten Gags abgeliefert hat. Dazu kommen der zweite Teil der Reihe über Lucky Luke und ein ausführlicher Bericht über Angoulême.

Kritik:
Man kann so ein Magazin kaum besser machen, nur dicker! Aber selbst das haben die Macher ja schon angekündigt, denn zum Comic-Salon wird es ein Heft mit über 100 Seiten geben!!! Nur weiter so und immer öfter! Bitte!
-Bat- Note: 2+


Zack 35    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Der zweite EHAPA-Held gibt sich die Ehre im Zack, im Gegensatz zu Lucky Luke kannte man ihn allerdings noch nicht aus dem klassischen Vorgänger sondern eher aus seinem Konkurrenten: die Rede ist von Storm, dessen mittlerweile 22. Band hier vorabgedruckt wird. Was auf den ersten Blick sehr irritierend erscheint, da Storm schon ein etwas anderes Klientel bedient, passt auf den zweiten Blick schon, denn der Anspruch von ZACK ist es, gute Comics zu bringen. Nun mag man die Art mögen oder nicht, was Don Lawrence und Liam McCormack-Sharp (vormals Spawn – The Dark Ages) hier abgeliefert haben, gehört auf jeden Fall zur europäischen Spitze! Da es sich um aufeinander aufbauende Bände handelt, wird auch gleich anstelle einer Comicografie eine Inhaltsangabe der vorausgegangenen Bände sowie der mittlerweile obligatorische Artikel über den Zeichner mitgeliefert. Dazu gibt es die Fortsetzungen der Supergeschichten von Soda, Wiegenlied und Lucky Luke, das Lust auf das nächste Abenteuer machende Finale des Falken sowie Rudi und Ruthe.

Kritik:
Der Comicteil dieser Ausgabe ist kaum noch zu toppen (ok, eine Welterstveröffentlichung eines Albums von Franquin oder Hergé wären da zwei Möglichkeiten)! Mit diesem Qualitätsstandard muss sich das ZACK wohl kaum Überlebenssorgen machen, da auch ganz verschiedene Altersschichten angesprochen und bedient werden. Der Infoteil ist dafür in diesem Heft ein wenig knapp, aber irgendwo muss ja gestrichen werden. Fazit: Wer das Teil nicht liest, ist selber schuld!
-Bat- Note: 2+


Super-Zack 36    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 6,00
Magazin

Inhalt:
Das Wörtchen Super deutet es schon an, auch der einmalig höhere Preis lässt es vermuten: diese Nummer hat es in sich! 112 Seiten plus 16 Seiten Erlangen-Spezial um das dreijährige Bestehen des „neuen“ ZACK zu feiern! Herzlichen Glückwunsch! Der Comic-Teil platzt beinahe über, denn es gibt gleich zwei Mal einen letzten Teil von Tome: Tödliches Wiegenlied 3 und Soda 11 werden mit furiosen finalen abgeschlossen. Insbesondere der auf den ersten Blick leicht kitschige Schluss des Wiegenliedes hat es in sich! Soda bekommt zum Abschluss noch einmal den Bogen mit und zu Mary, die ihren David noch einmal an den Rand eines Herzkaspers bringen darf! Die Serie hat sich im Lauf der Zeit übrigens kräftig fortentwickelt, denn der Semi-Funny ging anfangs eher in Richtung Funnie und orientiert sich nun deutlich an dem anderen Wortteil! Von Storm gibt es gleich 15 neue Seiten, die aber der Verständlichkeit noch nicht allzu viel Raum geben. Göttlich ist dagegen der vierte Teil des letzten Lucky Luke Abenteuers aus der Zeichenfeder von Morris. Dazu gibt es einen wie immer witzigen Rudi sowie (leider) gleich zwei mal Ruthe. Der Mann sollte ein kreative Pause machen, dann wird das Ergebnis vielleicht auch wieder gut. So ist der Output allerdings oft nur schlecht, all zu oft aber auch grottenschlecht! Der Sekundärteil bringt die dritte Fortsetzung der Artikelreihe über den Mann, der schneller schießt als sein Schatten, die sich mit der filmischen Umsetzung befasst, einen Bericht über den ersten Comic-Salon in Erlangen 1984, ein sehr informatives Interview mit Paul Geerts, der seit dem Tod von Willy Vandersteen der Mann hinter dem Longseller Suske und Wiske ist sowie als Nachklatsch zu der DaswarZACK-Reihe einen Artikel über das Magazin Super-As, dem einige Folgen mehr beschieden waren.

Kritik:
Außer dem wirklich schlechten Ruthe sind es nur Kleinigkeiten oder Geschmacksfragen, die an dieser Super-Nummer zu bekritteln wären. Einigen redaktionellen Beiträgen merkte man an, dass sie entweder unter Zeitdruck oder von Anfängern layoutet wurden, aber das tut dem positiven Inhalt keinen Abbruch! Bei den Bildern des Super-As-Artikels hätte ich mir allerdings dann doch ein paar klärende Bildunterschriften gewünscht! So bleibt nur noch die Vorfreude auf dei Gentleman GMBH, die im nächsten Heft ihre Auferstehung feiern und ein kräftiges „Lang soll es leben, das neue ZACK!“
-Bat- Note: 1-


Zack 37    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Nach dem Superzack des letzten Monats kommt jetzt (schon) der erwartete Durchhänger. Nicht schlimm, denn jetzt kann es nur wieder aufwärts gehen, aber der Reihe nach: Die Gentleman GmbH, eine der beliebtesten Serien des klassischen ZACK – kehren zurück. Zwar ist die Geschichte nicht neu, in dieser Form allerdings schon, denn sie wurde, wie viele andere auch, komplett überarbeitet und teilweise neu gezeichnet. Dazu gibt es ein ausführliches Interview und eine (nicht ganz vollständige) Comicografie. Nur wundert es ein wenig, dass im Interview der Zeichner Tacconi erzählt, dass aus Pedro und Kurt wieder Alvarro und Fritz geworden sind, wenn dann ein paar Seiten später Kurt basteln darf... Dann hätte ein Hinweis darauf ins Interview gehört! Anschließend kommen 10 Seiten mit mehr oder weniger direkter Werbung, die in dieser Ausführlichkeit nicht unbedingt sein müssten. Der Abschluss der guten Lucky Luke-Geschichte vertröstet einen dann wieder, ebenso wie der wieder gute Artikel zu den Männern hinter LL. Bei Storm wundert man sich dann ein wenig über das eigene Gedächtnis, doch der Fehler liegt im Heft: 2 Seiten kennen/kannten wir schon! Schade um den Platz! Und nach Seite 58 kommt dann eigentlich nur noch der (dieses Mal doppelseitige) Puck und ein ganz netter Ruthe. Ansonsten Werbung, grottenschlecht reproduzierter Cubitus und ein interview, das so nett hätte werden können: Gigi Spina, der Mann hinter dem alten ZACK. Leider geht es aber fast nicht um Comics, sondern hauptsächlich um seinen antikommunistischen Lauf! Dass der Mann einen Tunnel gebuddelt hat wissen doch nun wirklich alle. Schade um den Platz! Und: Wenn das ZACK schon einen Publikumspreis mit veranstaltet, den Goldenen Ventilatorknaben nämlich, dann sollte man zumindest ein bisschen was von den Ergebnissen auch zeitnah veröffentlichen! Monate später ist das nämlich keine Nachricht mehr sondern etwas für die Klassikerecke...

Kritik:
Mit dieser Ausgabe werden sich schwerlich neue Käuferschichten finden lassen! Aber was soll's! Die nächste Nummer wird hoffentlich wieder besser! Nuff said!
-Bat- Note: 3


Zack 38    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Wie bereits vermutet: die Flaute war von kürzerer Dauer als der schlechte Sommer. Bereits in dieser Nummer geht es nämlich schon wieder bergauf, was insbesondere am Abdruck der vierten Folge von Giacomo C. liegt. Diese Serie von Dufaux und Griffo vereinigt spannende Historiencomic-Unterhaltung, gute Zeichen- und Erzählkünste und ein bisschen Erotik. Der Abdruck startet mit 11 Comicseiten, einer kleinen Einführung in die Serie und einem ausführlichen, informativen Interview mit Griffo! Dazu kommt das Finale von Storm, das sicherlich von den meisten Zacklesern als nicht geglücktes Experiment betrachtet werden wird, da sich die Serie nicht erschließt, wenn die vorhergehenden Episoden nicht gleichfalls gelesen wurden. Für EHAPA dürfte sich das Ganze trotzdem gelohnt haben, denn der eine oder andere dürfte auf den Geschmack gekommen sein... Gregor Ka feiert seinen zweiten Zack-Auftritt mit einer Kurzgeschichte, Cubitus (2x), Dr. Sammler und Rudi bilden die guten Onepager und Ruthe (2x) komplettiert das Heft. Der Serviceteil bietet dazu noch ein sehr informatives Doppelinterview mit Don Lawrence und Liam McCormack-Sharp, das nicht nur für Stormfans interessant ist, einen Rückblick auf Erlangen sowie die Ergebnisse des Leser-Polls zum Goldenen Ventilatorknaben und der Wahl des Zack-Helden des Jahres.

Kritik:
Die Masse an Werbung ist immer wieder beachtlich, aber wenn der Inhalt eine so gute Mischung wie bei dieser Ausgabe darstellt, sieht wohl jeder gerne darüber hinweg. Beim Spiegel oder Stern gibt es schließlich noch mehr davon...Schade, dass bisher noch kein Gewinn für die Zack-Ventilatoren genannt werden konnte, aber das wird ja wohl noch kommen. Mit dieser Nummer können Neueinsteiger übrigens perfekt den Schritt wagen, denn nur eine Geschichte, die noch nicht einmal sehr typisch ist, geht zu Ende. Und im nächsten Heft starten dann gleich zwei Klassebonbons: Rubine und XIII. Wer dann erst anfängt, wird sich aber über den verpassten Anfang von Giacomo ärgern!
-Bat- Note: 2


Zack 39    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Ach wie fein: Neben der spannenden und gut gezeichneten Fortsetzung von Giacomo C. gibt es jeweils 12 Seiten von XIII und Rubine! Mehr davon! Gut insbesondere, dass die ebenfalls rothaarige Heldin des Epsilon-Verlages nicht mit ihrer kommenden Albumveröffentlichung präsentiert wird, sondern mit einer Geschichte, die erst im Herbst 2003 das Licht der Albenwelt erblicken wird. Schade nur, dass bei den Texten innerhalb und außerhalb der Sprechblasen im ganzen Heft manchmal der Schluss fehlt. Na ja... Ergänzt wird das Ganze von einer Cubitus-Kurzgeschichte, die endlich einmal allen Ansprüchen gerecht wird! Danke! Neben den „Standards“ Rudi und Ruthe (diesmal gut!) gibt es eine Comicografie zu Rubine nebst kurzer Serieneinführung und das Protokoll der Erlangen-Diskussion über die Zukunft der Magazine!

Kritik:
Nix zu meckern! Es bleibt nur zu sagen, alles richtig gemacht Jungs, weiter so! Insbesondere der Sekundär-Teil macht das Zack zu einer so spannenden Lektüre, denn gute Comics alleine halten heutzutage das Publikum nicht lange genug, und obwohl es im Internet alles gibt, haben viele kompetente und kompakte Informationen lieber schriftlich zu Hause!
-Bat- Note: 2+


Zack 40    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Dieses Heft steht ganz im Zeichen starker Frauen: Rubine als Titelheldin muss nicht nur mit ihren Eltern klarkommen, sondern auch feststellen, dass auf dem Lande einiges anders läuft als in der Stadt. Was haben Ferienfreizeiten mit Prozessen zu tun? In XIII müssen sich Jäger und Wild zusammenraufen, wenn nicht alles auffliegen soll. Es ist allerdings etwas unklar, wer Wild ist! Giacomo C. nähert sich dem Ende und Rudi, Ruthe und Cubitus bilden den Rahmen. Dazu kommt der erste Teil einer Geschichte von Torres: „Schwarz ist der Winter“, in der es um das Wiedererkennen von Symptomen geht. Abgerundet wird das Heft von Sekundärbeiträgen zu Torres und Contern sowie Kurzbeiträgen.

Kritik:
So soll es sein: vernünftige Comics in ausgewogener Zusammenstellung, sachlich fundierte Beiträge und ein nettes Layout! Weiter so! Wenn dann jetzt auch noch der Rest der Lucky-Luke-Reihe sowie für die unverbesserlichen der zweite Teil des Spina-Interviews käme, hätte die Redaktion ihr Soll erfüllt. In der nächsten Ausgabe gibt es dann gleich zwei Premieren!
-Bat- Note: 2+


Zack 41    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Die angekündigten Sekundärbeiträge fehlen auch in dieser Ausgabe, die aber dafür erstmals mit einem Titelbild aufwartet, das sich auf einen Artikel bezieht! Martin Surmann gibt einen Überblick über die historischen Serien von Wiliam Vance, der mit XIII ja auch im Heft vertreten ist. Dazu gibt es die üblichen Überblicke über Neuerscheinungen und Events. Der Comicbereich ist sehr gemischt. Neben dem ´Abschluss´ von Giacomo C., der aus einem Cliffhanger besteht, werden XIII als harte Krimistorie sowie Rubine als Semifunnie fortgesetzt. Qualität, zu der man kaum ein Wort verlieren muss! Spannender dürfte die Aufnahme des zweiten und abschließenden Teils der Chinaerzählung von Torres sein, der eine sehr spannende, aber ins philosophische verweisende Geschichte erzählt, die zudem in einem heute kaum noch üblichen Stil gezeichnet ist. Meiner Meinung nach eine echte Bereicherung für das Heft. Das gilt wohl auch für die deutschen Nachwuchskünstler, die den zweiten Teil einer Nick-Story (Teil 1 in der Sprechblase) und eine exklusive Kurzgeschichte von den Cool Bros. Bringen dürfen. Während mich an ersterer nur stört, dass es zum Verständnis wichtig ist, ein anderes Heft gekauft haben zu müssen, sie vom zeichnerischen aber durchaus präsentabel ist, stört an Zweiterer das Aufblähen einer B5-Geschichte auf A4. Manchmal muss der Künstler halt bei seinen Leisten bleiben oder seinen Stil an das gewünschte Format anpassen. So hat die Geschichte jedenfalls kaum internationales Format!

Kritik:
Trotz des kleinen Ausfalls eine gelungene Ausgabe, die einen sehr weiten Überblick über das Spektrum des europäischen Comics gibt. Natürlich werden einige Puristen schreien, aber wer nur auf dem bewährten verharrt, wird irgendwann nur noch gestorbene Leser besitzen!
-Bat- Note: 2-


Super-Zack 42    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 6,00
Magazin

Inhalt:
Eine schon ältere, trotzdem aber noch (in Deutschland) unveröffentlichte Lucky Luke-Story ist den Machern (natürlich) gleich ein Titelbild wert. Glücklicherweise findet sich dieser Schwerpunkt aber auch im Heft wieder, denn zusätzlich zu dem (eher für Komplettisten notwendigen) Schmankerl gibt es eine Seite zu den Hintergründen sowie endlich den letzten Teil der Artikelserie über den Mann, der schneller zieht als sein Schatten. Überhaupt zieht sich durch dieses zweite moderne Super-Zack ein nostalgischer Faden, denn fast alle Artikel sind Bestandteil schon länger laufender Reihen, die teilweise eine Pause eingelegt hatten, die in Monaten kaum noch zu beschreiben ist. Vielen Dank dafür! Im Comicbereich werden XIII und Rubine beendet. Während letztere damit wirklich in den Feierabend geht, da es sich bei ihr - wie immer - um eine abgeschlossene Episode handelte, gehen die unendlichen Abenteuer des Mannes mit der seltsamen Geschichte irgendwann weiter. Wie bei Richard Kimble ist bereits jetzt klar, dass der Held wieder in der Sch… sitzt. Wird er nach gerade gelungener Flucht, die dann doch in der Auslieferungshaft endete noch einmal entkommen können? Und dabei seine Freunde ebenfalls retten können? Dazu kommen noch die üblichen Verdächtigen Rudi und Ruthe, kleine ¼-Pager und ein längeres Abenteuer mit einer weiteren Remineszens an frühere Zeiten: Cubitus! Ein Experiment aus deutschen Landen - gelungen wie ich meine - sollte ebenfalls Erwähnung finden: Der kleine Tod! Ach ja, nicht zu vergessen wäre die Umfrage!

Kritik:
Wenn die Ausweitung des Umfangs so genial wie hier dazu genutzt wird, informative Blöcke mit längeren Comicteilen zu kombinieren, dann darf man sich zu Weihnachten wohl nichts anderes als die ständige Wiederholung dieses Konzeptes wünschen! Dann stören nicht einmal so grausame Experimente wie Commander Cork! Mal sehen, was uns (und wann?) die Macher als Ergebnis der Umfrage präsentieren werden. Wer sein Heft nicht zerschneiden möchte, kann übrigens auch online teilnehmen! Zum Schluss ein weiteres nostalgisches Highlight: Ringo aka Hondo kehrt zurück!
-Bat- Note: 2


Zack 43    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Nach dem letzten Super-ZACK folgt leider gleich die Quittung: Weniger Seiten für den alten Preis. Und damit soll noch nicht einmal gesagt werden, dass die Januar-Ausgabe schlecht sei, sie ist halt nur dünner! Vom comictechnischen Standpunkt her bietet sie dagegen einiges: Wayne Shelton und Ringo starten in ein neues bzw. erstmaliges Abenteuer, Ruthe, Rudi, Morgenland und Cubitus geben bekanntermaßen neue Gastspiele und auch Bakerstreet kehrt mit einer netten Kurzgeschichte zurück. Dazu gibt es den zweiten Teil des Gigi-Spina-Interviews und einen Bericht über Brüssel, bzw. das dortige Comic-Museum.

Kritik:
Das Interview ist dieses Mal sogar interessant und comicbezogen, nicht mehr revanchistisch wie im ersten Teil! Auch der Bericht über das CBBD ist nicht nur lesenswert, sondern auch reiseanregend! Die Comics sind zum Teil Standard, Wayne Shelton wurde, da der erste Teil sehr cliffhangend endete schmerzlich vermisst und Ringo ist eine Reminiszenz an das alte Zack, die seit Jahren eingefordert worden war. Eigentlich kann man also nichts sagen, nur die verminderte Seitenzahl im Einklang mit einem neuen Chefredakteur lässt Böses erahnen!
-Bat- Note: 3+



Zack 44    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Die zweite kurze Nummer stellt inhaltlich einen kleinen Zwischenhöhepunkt dar, denn soviel Qualität war schon lange nicht mehr unter diesem Namen im Handel! Neben den Fortsetzungen (der qualitativ guten) Serien Ringo alias Hondo und Wayne Shelton bevölkern zwei Kurzgeschichten der besseren Art ebenfalls diese Seiten: Rudi und Green Manor. Dazu kommt noch der erste Teil der siebten Folge der zehn Gebote. Der abgespeckte Sekundärbereich liefert dazu noch Comicographien zu Hondo/Ringo und Green Manor sowie ein Interview mit dem Turi und Tolk-Zeichner Dieter Kalenbach!

Kritik:
Eine klassische Agenten-/Actionstory, einer der europäischen Western eine Geschichte von Giroud/Gillon über eines der ältesten Themen des christlichen Europas, eine fiese, moderne Kurzgeschichte nebst sekundärem Beiwerk und ein Interview mit dem einzigen echten Comic-Helden aus deutschen Landen des alten ZACK, was will man mehr? Wenn diese Qualität gehalten werden kann, dann dürfte das ZACK auch den Carlsen-Konkurrenten um einige Jährchen überleben! (Wobei ich natürlich dem MA nichts Schlechtes, ZACK aber natürlich Gutes wünsche!)
-Bat- Note: 2+


Zack 45    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Wie der Titel bereits ganz zaghaft andeutet, hat auch diese Ausgabe wieder eine Lucky Luke Geschichte zu bieten! Die Story ist zwar bereits 22 Jahre alt, ist bzw. war aber die letzte von Morris, die noch nie auf Deutsch erschien. Sie stellt uns den deutschen Max von Stephanitz vor, der die Schäferhundzucht begründete. Abgerundet wird der Abdruck (wie fast schon traditionell) durch einen den geschichtlichen Hintergrund erklärenden Artikel nebst einer Seite über die neue Trickfilmserie des Cowboys. Dazu kommen Fortsetzungen der grandiosen Zehn Gebote, von Wayne Shelton und dem letzten Ringo-Abenteuer, Rudi, ein paar sonstige Artikel und eine Werkbetrachtung über das Projekt der Zehn Gebote und seine Hintergründe! Interessant sind zudem die Einblicke in die Ergebnisse der Leserumfrage und erste Konsequenzen!

Kritik:
Nicht nur aufgrund des (zumindest vorläufigen) Dahinscheidens von Carlsens magic attack ist und bleibt ZACK das wohl wichtigste momentane Comic-Magazin in deutschen Landen. Zumindest auf dem frankobelgischen Sektor hat sich das Teil so weit etabliert, dass eine Konkurrenz von vornherein aussichtslos erscheint (selbst mit den magischen Millionen eines englischen Zauberers im Hintergrund). Hoffen wir mal, dass die Flaute der Werbebranche nicht auch dieses Magazinschlachtschiff zum Sinken bringt! Zumindest bemüht sich die neue Redaktion mit dem neuen, wesentlich klareren Layout und dem Ziel, pro Ausgabe eine möglichst exklusive Kurzgeschichte zu bringen sowie der Straffung des Heftes, einen klaren Kurs zu fahren und das schlingern zu vermeiden!
-Bat- Note: 2+


Zack 46    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Alles neu macht in diesem Falle bereits der April, denn das äußere Erscheinungsbild wurde generalüberholt und macht jetzt einen moderneren Eindruck. Ob das Ganze wirklich sein musste, bleibt allerdings dahin gestellt. Auch neu ist die Ankündigung, demnächst neben den bereits gewohnten exklusiven Kurzgeschichten auch längere Abenteuer ohne begleitende Albenproduktion zu bringen. Fein, denn dann kann der Leser antesten, was gefällt und eventuell mit gewohnter Fan-Unterstützung etwa durch die Hitparade über den ZACK-Newsletter für eine anschließende Reihe mit bereits quantifizierbarem Erfolg stimmen. Zum Inhalt: Bereits das zweite Mal geistert eine Geschichte aus dem London zu Zeiten Sherlock Holmes durch das Heft. Wieder sehr gruselig, mit überraschendem Ende und leicht karikaturesk gezeichnet. Auf jeden Fall ein Gewinn! Dazu gibt es ein Interview mit Fabien Vehlmann, Autor von Green Manor und vielleicht bald auch von Spirou. Alle drei Serien werden fortgesetzt, so dass wieder ein klassischer Westernstoff in Italomanier, ein typischer moderner Abenteurer von van Hamme sowie der anspruchsvolle Historienstoff zehn Gebote zu lesen sind. Abgerundet wird der Cocktail mit einem Artikel über Giorgio Cavazzano, der den deutschen Comicfans aus fast jedem Magazin der letzten 30 Jahre bekannt sein dürfte.

Kritik:
Eine spannende und gute Mischung aus dem aktuellen und klassischen frankobelgischen Raum. Dazu kommt in den Artikeln und Berichten glücklicherweise immer wieder der Blick über den Tellerrand. Auch wenn der äußere Eindruck vielleicht nicht 100% gelungen ist, mit den Layout-Änderungen und dieser inhaltlichen Mischung ist das ZACK jeden Cent wert!
-Bat- Note: 2+


Zack 47    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Mit diesem Heft startet die erste albenlange Exklusiv-Veröffentlichung des (nur noch sogenannten) "neuen" Zacks. Welt ohne Zukunft ist ein Abenteuer aus der Feder von Fabien Vehlmann, regelmäßigen Lesern bestens durch Green Manor bekannt, das von Bruno Gazzotti (Soda) und Ralph Meyer (Tödliches Wiegenlied) umgesetzt wurde. Alles alte Hasen also, der Stoff ist dagegen nicht bereits bekannt. Zwar handelt es sich um ein SF-Sujet, das Elemente der totalen Überwachung, der Knast-Story und der Zeitreise kombiniert, die Umsetzung des ersten Teils verspricht aber spannendes Lesevergnügen. Außerdem wird sich der eine oder andere Soap-Geplagte erinnert und bestätigt fühlen! Dazu kommen Rudi mit einem genialen Krisenmanagement, die Zehn Gebote mit dem vierten Teil und die Schlussarien von Wayne Shelton und Ringo. Während der Krimi zwar mit einem Feuerwerk aber eher unspektakulär beendet wird, schafft Ringo es, die ganze Kunst und Faszination des klassischen Western zu präsentieren! Absolut lesenswert! Dazu kommt ein Artikel über den Wäscher-Helden Nick und das übliche nützliche "Beiwerk", für das die Zackisten mittlerweile ja bekannt sind.

Kritik:
Wenn man das eingeschlafene Magic Attack und das frische ZACK vergleichend betrachtet, so liegt der entscheidende Faktor wohl in der wesentlich größeren Bandbreite der klassischen auf das ganze europäische Spektrum ausgerichteten Zeitung. Sicherlich hat Carlsen den größeren Budget-Betrag zur Verfügung (gehabt). Unzweifelhaft liefen dort auch gute bis sehr gute Serien, die auch hier hätten veröffentlicht werden können (Bevor mich jemand missversteht: Nicht alle!). Aber das Spektrum darf eben nicht zu klein werden. Insofern ist es zu begrüßen, dass das ZACK immer deutlicher auch auf die klassischen alten deutschen Comic-Fans zugeht und Nick nicht nur mit einer modernen Fassung sondern auch mit einem Begleit-Artikel würdigt. Ich bin gespannt, was als nächstes kommt.
-Bat- Note: 2+


Zack 48    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Die Zehn Gebote enden leider mit dieser Ausgabe. Natürlich hatte jeder Leser bereits gewusst, wer der Verräter war, die Auflösung der Hintergründe ist aber trotzdem sehr lesenswert und spannend. Fortgesetzt wird die deutsche Serie Welt ohne Zukunft, die ein paar bekannte Versatzstücke neu kombiniert. Im Gegensatz zu dem fulminanten Start fällt der zweite Teil aber etwas ab. Eindeutig positiv zu werten ist aber der gesamte Rest des Heftes: Sowohl Cubitus als auch Rudi sowie die klassische Kurzgeschichte von Harry und Platte beweisen, dass gute Shorties ihren Platz auf diesen Seiten eindeutig verdient haben und die neu gestartete Serie Chinaman präsentiert einen Western der etwas anderen Art. Der Held, ein Chinese, ist nicht gut oder schlecht wie viele Helden, er versucht einfach nur, sein Ding zu machen. Dabei muss er natürlich neben den üblichen Gefahren dieses Genres auch mit Rassismus leben...

Kritik:
Vorbildlich ist in dieser Nummer mal wieder der Sekundärteil! Serienporträts zu Chinaman und Tif et Tondu machen nicht nur Werbung für die Albenausgaben sondern führen den Neuling auch perfekt in die jeweilige Serie ein. Auch die sonstigen Infos und News sind auf genauso hohem Niveau wie die grafischen Teile! Und dann auch noch die Ankündigung eines Jubiläums-Super-ZACKS! Fan, was willst du mehr?
-Bat- Note: 2


SUPER-Zack 49    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 6,50
Magazin

Inhalt:
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!!! Das ZACK ist 4 Jahre alt geworden und damit rechtmäßiger Adressat vieler guter Wünsche. Vorwegnehmend hat sich die Redaktion gedacht, dass zum Feiern auch ein besonders schönes Heft gehört und dieses dann auch fabriziert: 96 Seiten randvoll mit klassischen (Lucky Luke, Cubitus, Jim Cutclass, Jean Valhardi, Dan Cooper), und modernen (Franka, Welt ohne Zukunft, Chinaman, Rudi) Comics, Artikeln, Infos und "Kleinkram" wie Terminen, Viertelpagern, und Leserbriefen. Ich könnte jetzt den Inhalt fast jeder Seite wiedergeben, wollte ich dem Heft gerecht werden, tue ich aber nicht! Selber lesen!

Kritik:
Eine gut abgestimmte Mischung aus alten ZACK-Comics und neuem Material und ein fast perfekter Serviceteil ergeben ein wirklich lobenswertes Jubelheft! Die einzige Frage, die bleibt: warum nicht das doppelte Ereignis nutzen und neben vier Jahren auch noch die Nummer 50 feiern? Eindeutig Comic des Monats!
-Bat- Note: 1


Zack 50    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Nach der letzten SUPER-Nummer jetzt also die offizielle runde Nummer zu der wir latürnich ganz herzlich gratulieren. Wer hätte das bei dem Neustart gedacht. Nicht gehofft, gedacht! Auch in dieser Ausgabe gibt es wieder eine ganze Palette an modernen (und bis auf Cubitus nur nicht Alt-ZACK-typischen) Serien, die beweisen, dass das ganze Genre jung geblieben ist. Franka geht bereits mit ihrem 18. Abenteuer in die zweite Runde, die begeleitet wird von einem Interview mit ihrem Schöpfer Henk Kuijpers, einer Menge an seltenem Bildmaterial und einer Comicografie. Dazu gibt es exklusiv eine weitere spannende und leicht morbide Kurzgeschichte aus dem Londoner Club Green Manor, weitere Folgen von Chinaman und Welt ohne Zukunft sowie ein Special über Lucky Luke und die Zensur, das endlich erklärt, warum die Daltons eigentlich so einen Hass auf ihn haben.

Kritik:
Viel spannender und vielseitiger kann man so ein Heft eigentlich nicht machen. Obwohl erst im nächsten Heft zwei Serien auslaufen startet bereits eine "neue" Serie, die dann den Classic-Anteil wieder hochschrauben wird: Bob Morane. Es ist wirklich beachtenswert, wie im ZACK mehrere Generationen von Frankobelgischen Comicfans ein gemeinsames Objekt bekommen haben, dass alle Wünsche gleichermaßen bedient. Danke dafür und auf die nächsten 50!!!
-Bat- Note: 2


ZACK 51    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Ein weiterer klassischer Held ist zurück: Bob Morane! Und dankenswerter Weise wird auch die Tradition weitergeführt, den Start einer neuen Reihe zu begleiten, so dass es neben Infos zum Erfinder der (literarischen) Figur und einem kleinen Überblick über seinen Comic-Werdegang auch eine Comicographie der von Vance gezeichneten Morane-Alben. Dort mit eingepflegt sind im Übrigen bereits die kommenden Epsilon-Ausgaben! Und damit sich das Ganze dann auch richtig lohnt, gibt es satte 16 Seiten! Dazu kommen der (überraschende) Epilog von Welt ohne Zukunft und der letzte Teil Chinamans, von dem wir in ZACK hoffentlich noch mehr sehen werden. Rudi und der mittlere Teil der aktuellen Franka Serie komplettieren das super ausgewogene und qualitativ hochwertige Comic-Programm dieser Nummer. Dazu kommen News, Rezensionen, Werbung und der informative zweite Teil der über Spirou bzw. die Neuausgabe der Reihe im Carlsen-Verlag.

Kritik:
Viel mehr kann man von einem monatlichen Magazin nicht verlangen: gute Comics ohne echten Durchhänger in einer perfekten Mischung der einzelnen Genres einerseits und von modernen und klassischen Stoffen andererseits, informative, spannende und stimmige Beiträge und eine gute Druckqualität zu einem angemessenen Preis. Alles passt und deshalb wird diese normale Ausgabe zum Comic des Monats!
-Bat- Note: 2+


ZACK 52    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Da die nächsten Franka-Seiten nicht fertig geworden sind, gibt es in dieser Ausgabe nur zwei Serien, nämlich den zweiten Teil von Bob Morane und den Start einer neuen exklusiv im Magazin abgedruckten Reihe namens Phenomenum. Yann, der Held dieser Geschichte, kann die Zeit stillstehen lassen. Das macht ihn für viele verschiedene Organisationen interessant. Das erste Wort findet sich im Übrigen auf Seite 3 und immer wieder passiert es, dass die Handlung nur durch Bilder vorangetragen wird. Da sich Kaminka und Vedrines aber gut ergänzen, fehlt nichts! Dazu kommen ein Interview mit dem Zeichner Marc Vedrines, der zweite Teil des Artikels über Cavazzano, der sich um seine Autoren dreht und nicht zuletzt Comics: Cubitus, Rudi und erneut Green Manor!

Kritik:
Dafür, dass ein wichtiger Bestandteil kurzfristig weggebrochen ist, ist es eine sehr professionelle Ausgabe geworden, denn wer das Editorial nicht liest, wird es nicht bemerken! Das spricht für die Routine und das Reservoire, das die Macher mittlerweile besitzen. Bei den Besprechungen/Ankündigungen fällt auf, dass immer mehr Wert auf kleine Verlage gelegt wird, die immer kurz vor der Nichtwahrnahme stehen. Danke dafür! Nicht zuletzt sollte man noch auf den Start des neuen Blueberry im nächsten Heft hinweisen!!!!
-Bat- Note: 2+


ZACK 53    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Blueberry is back! OK Corral, der nächste Teil des Mister Blueberry-Zyklus startet gleich mit 12 Seiten, einem Interview mit Jean Giraud und einem weiteren mit Horst Berner. Dazu kommen Fortsetzungen von Phenomenum, Bob Morane und Franka sowie Rudi und ein Porträt von Jeremie KaminKa, dem Szenaristen von Phenomenum, der einiges über die Entstehungsgeschichte zum Besten gibt.

Kritik:
Tja, was soll man da meckern? Drei Klassiker, ein deutscher Preisträger und eine exklusive Story von aktuellen und fähigen (Nachwuchs-)Künstlern. Dazu wie üblich einiges an Drumherum und Wissenswertem. Wer frankobelgische, europäische oder überhaupt gute Comics mag und das ZACK links liegen lässt, dem ist nicht zu helfen. Aber wem sag ich das?
-Bat- Note: 2


ZACK 54    Cover
Mosaik Steinchen für Steinchen Verlag
Preis: € 4,55
Magazin

Inhalt:
Diese Nummer versteht sich selbst ganz in der Tradition des großen "Vorbilds", des belgischen SPIROU. Nicht nur das Titelbild erinnert an diesen Klassiker, auch der dritte Teil des Artikels über die Neuausgabe der namensgleichen Serie bei Carlsen, eine Kurzgeschichte über Omis Geheimrezept von Vehlmann und Kouglof sowie die Fortsetzung von Blueberrys OK Corral und der Schluss von Bob Morane stehen ganz in dieser Reihe. Dazu kommen Franka und Phenomenum als Fortsetzungen, Rudi als One-Pager und die üblichen Servicestationen. Spannend ist natürlich der Wahlzettel zur Wahl des ZACK-Helden 2003!

Kritik:
Da es in diesem Jahr wohl keine Wahl zum Goldenen Ventilatorknaben geben wird, hat die Redaktion wenigstens zur Wahl des ZACK-Helden aufgerufen. Die Wahl ist allerdings in diesem Jahr besonders spannend gehalten, da nicht der Liebling gewählt werden kann/muss, sondern alle Serien des abgelaufenen Jahrgangs bewertet werden müssen. Die Serie mit der besten Durchschnittsnote wird gewinnen. Mal sehen, wie das wohl ankommen wird. Ansonsten ist es echt erstaunlich, welche Qualität dieses Magazin 2003 abgeliefert bzw. gehalten hat! Weiter so! Und die Ankündigung für das erste Heft aus 2004 lässt hoffen, dass es genauso gut weitergehen wird, denn ein weiterer Klassiker kehrt zurück: Pitje Pit! Danke!
-Bat- Note: 2+


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