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Diverse Comics

Inhalt:

Deutsche Comics

Siemensen: Haiopeis 7
Ralf König: Wie die Karnickel




Haiopeis 7     Cover
Sinken verboten
Achterbahn (Originalausgabe)
€ 7,90
T: und Z: Siemensen

Inhalt:
Bereits der siebte Band mit den Strips von Thomas Siemensen über die nettesten Meeresbewohner der Welt. Alle Typen und alle Alltagssituationen des Außer-Wasser-Lebens finden sich auch unter der Wasseroberfläche wieder. Da gibt es Ausländerfeindlichkeit, Wortwitz (wie zu besten Werner-Zeiten!), Beziehungsprobleme, Gaststättenärger, Punks und Kriminelle, Behördenär.. und Muskelprotze...! Liebevoll und lästerlich, auf jeden Fall aber gute-Laune-bringend sind alle der Cartoons!

Kritik:
Man muss eine bestimmte Art von Humor haben, um diese Gags zu mögen. Man muss beispielsweise bei der Tageszeitung immer (Betonung auf immer!) den Tagescartoon lesen, selbst wenn man nach dem Urlaub einen Stapel von 10 Zeitungen, 20 Rechnungen und 77 Werbebroschüren hat. Dann aber werden einem die Cartoons so gut gefallen, dass man sich die anderen sechs Bände auch noch kaufen will Ehrlich! Nur: Bitte nicht bei Parties aufs Klo legen, denn die Schlangen könnten fürchterlich werden!



-Bat- Note: 2+

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Ralf König: Wie die Karnickel     Cover
Achterbahn (Originalausgabe)
€ 12,90
T: und Z: König

Inhalt:
Nach dem Film zum Comic jetzt der Comic zum Film. Wie immer bei Ralf König geht es um Sex, Sex, Sex und ein bisschen auch um das Verhältnis von Schwulen und Heteros sowie um das völlig vertrackte, weil absolut unmögliche zusammenleben von Männern und Frauen. Dabei werden wie immer sämtliche Klischees durch den Kakao gezogen, bis sie als Milch wieder rauskommen. Pornos, Liebschaften im Job, Walküren, Talkshows und sämtliche Peinlichkeiten des Alltags geben sich ihr Stelldichein. Dazu kommen natürlich wieder der bekannte schwule Schwarm des unrasierten Sexmonsters, schwule Beziehungsprobleme und die Unfähigkeit heterosexueller Männer, diese nachzuvollziehen, was schon beim Öko-Toilettenpapier beginnt und der Gruppenzwang in Frauenklüngeln. Abgerundet wird das Ganze von einem Nachwort, das die Dreharbeiten sowie das anschließende Zeichnen des Comics abhandelt.

Kritik:
Ein König, der deutlicher zur Sache kommt als die bei Rowohlt oder Carlsen veröffentlichten Sachen, der aber so heteroverträglich ist, dass er bei Männerschwarmskript untergehen würde. Natürlich bedient Ralf König seit Jahren immer wieder die gleichen Klischees und zeichnet immer die gleichen Typen. Da aber der Inhalt noch immer witzig und unverbraucht rüberkommt und sich das Klaus Lage-Feeling des tausendmal berührt, tausendmal ist nix passiert nicht einstellt, ist er immer noch einer der gut verkaufenden und trotzdem lesenswerten deutschen Autoren!



-Bat- Note: 3+

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