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Stray Bullets

Inhalt:

Deutsche Comics

Stray Bullets #11    Stray Bullets #12
Stray Bullets #13    Stray Bullets #14
Stray Bullets #15




Stray Bullets #11     Cover
Schwarzer Turm (El Capitan)
Preis: DM 7,80
T & Z: Lapham

Inhalt: US-StrayBullets #11
Kiffen (ok, hier ist's Schnee) macht gleichgültig - Mir egal!
Während Beth versucht, sich auf dem Land zurechtzufinden, versinkt Nina in Selbstmitleid und Drogen.

Kritik:
Für jeden, der wissen will, wie man einen Ausflug zum Baggersee so richtig verpatzen kann. Für Lapham-Komplettsammler.


-Bat- Note: 4

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Stray Bullets #12     Cover
Schwarzer Turm (El Capitan)
Preis: DM 9,80
T & Z: Lapham

Inhalt: US-StrayBullets #12
Der alltägliche Wahnsinn! Der Jahrmarkt ist in der Stadt und alle sind natürlich da. Jeder sucht für sich sein kleines Stückchen Glück: Geld, Titten, Stoff, 'n Fick, 'n Fight. Dass das nicht gut gehen kann, versteht sich bei Lapham von selbst, dass es nur den Bullen erwischt verwundert ein wenig.

Kritik:
Wer wissen will, warum es in Amiland so viele Massenmörder gibt, muss dieses Heft lesen. Gute Story, schön gezeichnet, lustige Ideen (Seite 345, 3.Bild!!!)


-Bat- Note: 2

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Stray Bullets #13     Cover
Schwarzer Turm (El Capitan)
Preis: DM 9,80
T & Z: Lapham

Inhalt: US-StrayBullets #13
In dieser Ausgabe dreht sich alles um die Frage des Happy Ends. Wie rechtzeitig muss ich eine Geschichte beenden, damit es ein Happy End geben kann? Bzw.: Wenn ich den richtigen Zeitpunkt einmal verpasst habe, was kann ich gerade noch akzeptieren, bevor es noch schlimmer wird? Denn Lapham meint, dass eine Geschichte schlecht ausgehen muss, lässt man sie nur lange genug laufen. So werden uns in dieser Episode auch viele Möglichkeiten gezeigt, an denen noch ein Happy vor dem End stehen könnte. Lapham wäre nicht Lapham, würde er uns nicht über die Varianten zu einem grandiosen Ende führen. Der Sheriff ist nicht mehr Sheriff? Kann das sein? Nein, natürlich nicht, denn sein Gegenkandidat wählt sich noch nicht einmal selbst; und das alles nur wegen der Drohung "Wenn ihr mich nicht wählt, erschieße ich euch alle". Wohl der beste Slogan seit der Wiedervereinigung, oder? Werden unsere Helden sterben müssen? Denn das ist die einzige Frage, die offen bleibt.

Kritik:
Wie immer ein bisschen von allem: Sex, Gewalt, Macht, Drogen und Hilflosigkeit! Wer fiese Parodien nicht mag, sollte die Finger davon lassen, wer aber den american way of life mal von der anderen Seite betrachten möchte und amerikanischen Underground mag, sollte mal reinschnuppern! Diese Ausgabe ist auch für Einsteiger geeignet, da sie kein Vorwissen voraussetzt.


-Bat- Note: 2

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Stray Bullets #14     Cover
Schwarzer Turm (El Capitan)
Preis: DM 12,80
T & Z: Lapham

Inhalt: US-StrayBullets #14
Der zweite Zyklus geht in dieser extra dicken Ausgabe zu Ende und das Blut fließt knöcheltief! Gerade haben Orson und Beth festgestellt, dass ihnen ihr Leben als Kleinfamilie auf dem Land eigentlich zu öde ist und beschlossen, den Trip ins Unbekannte nocheinmal zu wagen, als sie von ihrer Vergangenheit eingeholt werden: Scotty und Monster tauchen auf und wollen das Koks. Während Orson eigentlich nur seine Ruhe haben will (und zwar an Beths Seite), hat diese keine Lust auf Verräter und würde ihn freiwillig an Rose zurückgeben, doch erstens kommt es anders...
Ende des Liedes ist jedenfalls, dass weder Scotty noch Orson die Möglichkeit haben, das nächste Kapitel mitzugestalten...

Kritik:
Vielleicht ein wenig zu bluttriefend, ansonsten ist David Lapham aber ein furioser Abschluß dieses Handlungsbogens gelungen. Fast alle angefangenen Stränge wurden beendet, die Hälfte des Personenballastes ist weg, Platz genug für eine neue Staffel! Bei den Zeichnungen hat er sich aber wohl ein wenig von der Handlung mitreißen lassen (oder geschlurt). Einiges ist eher zu erahnen als zu erkennen! Deshalb auch das Minus gegenüber den sonstigen Bewertungen!


-Bat- Note: 3

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Stray Bullets #15     Cover
Schwarzer Turm (El Capitan)
Preis: DM 9,80
T & Z: Lapham

Inhalt: US-StrayBullets #15
Ein wieder normal dickes und daher auch normal teures Bullets bringt uns den ersten Teil von "Sex und Gewalt". Das ganze ist aus Amys Perspektive erzählt, die die realen Zeichnungen / das reale Leben in ihrer Phantasie gehörig aufpeppt. Sie lebt weiter bei Beth, die jedoch nach Orsons Tod keineswegs auf Männer verzichten möchte. Amy findet die Zeit für einen "Neuen" jedoch noch nicht reif und ekelt sie raus. Nach einem Megastreit flüchtet sie und verkriecht sich bei einem kleinen Jungen, Bobby, dessen Eltern angeblich übers Wochenende weg sind. Natürlich kommen sie früher nach Hause und natürlich stimmt ihr eheliches Sexualleben mit keiner der Umfragen, die über 70% ein glückliches bescheinigen, überein. So kommt es zu einer Szene, bei der die Ehefrau, ihr masochistischer Liebhabersklave, der zurückkommende Ehemann und mittendrin Amy ihren großen Auftritt haben. Zwar scheint es so, als ob Ehemann und -frau die Hinrichtung des Sklaven (und Amy als netter Zugabe) geplant hätten, doch Beth erscheint ebenfalls auf der Bildfläche...

Kritik:
"Bilder sind was für unterbelichtete Analphabeten." Dieser Satz in einem Comic provoziert eigentlich schon keinen mehr, schön ist er trotzdem noch. Diese Bilderstürmerei, diese Gewalt der Zerstörung eines Mythos! Nun ja, wer's mag. Ansonsten mal wieder eine schöne Geschichte über die heile Welt der Mittelklasse! Jetzt einsteigen bitte!


-Bat- Note: 2

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