Ferri/Conrad – Asterix 39

Asterix und der Greif

Story: Jean-Yves Ferri
Zeichnungen: 
Didier Conrad
Originaltitel: 
Asterix 39 – Asterix et le Griffon

Egmont EHAPA Media
A4 | 48 Seiten | Farbe | Softcover 6,90 €  | Hardcover 12,00 €
ISBN: 
N/A |  978-3-7704-2439-9

Cover Asterix 39
© Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2021 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Nun ist er also da, der lange erwartete neue Asterix! Das 39. Abenteuer von ihm ist zugleich das fünfte aus der Feder von Jean-Yves Ferri mit den Zeichnungen von Didier Conrad. Erstmals hat Albert Uderzo keine „Endabnahme“ mehr veranstalten können und somit ist dieser Band auch der erste wirklich eigenständige. Ausnahmsweise erfolgt die Wertung am Anfang: Das Warten hat sich gelohnt! Asterix und der Greif ist spannend, witzig, modern und klassisch zugleich und ermöglicht den Galliern eine Zukunft auch ohne ihre Schöpfer.

Detail aus Asterix 39 - s16
© Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2021 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Wuuhuu

Es war ja schon bekannt, dass es die Gallier in den Osten verschlagen würde. Terrine, ein alter Bekannter von Miraculix, hatte im Traum um Hilfe gerufen. Caesar, immer auf der Suche nach Attraktionen, hatte davon erfahren, dass es bei den fernen Sarmaten ein Fabeltier geben sollte: eine Mischung aus Löwe und Adler mit Pferdeohren, eben einen Greif. Eine gefangene Amazone dient als Beleg für die Aufzeichnungen eines bereits verstorbenen Chronisten und eine Armee macht sich auf den Weg in die Winterlandschaft. Angeführt wird sie von Zenturio Brudercus, dem Geografen Globulus und dem berühmten Ausdimaus. Die beiden letztgenannten haben schon einige, erfolglose Missionen hinter sich, lassen sich aber nicht ermutigen.

Detail aus Asterix 39 - Terrine
© Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2021 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Als Asterix, Obelix, der Druide und Idefix im Dorf der Sarmaten ankommen, müssen sie feststellen, dass hier die Männer die täglichen Verrichtungen und die Kinderbetreuung übernommen haben während die Frauen als kriegerische Amazonen für die externen Operationen zuständig sind. Natürlich will der kleine Held sofort die Führung übernehmen, muss sich jedoch auch aufgrund der durch das Gefrieren verlorengegangenen Zauberkräfte des magischen Trankes mit einer Rolle als geduldeter Begleiter zufriedengeben. So können einerseits die Sarmatinnen, andererseits aber auch Obelix und Idefix tragendere Rollen übernehmen. Der Geschichte tut das gut!

Die Römer müssen trotzdem erhebliche Verluste einstecken, sie werden allerdings eher im Partisanenkampf angegriffen als in den sonst üblichen offenen Schlachten. Dabei gehen beide Seiten raffiniert vor: Hinterhalte, Finten und die Natur bestimmen den Ausgang der Auseinandersetzungen. Erstmals werden dabei auf Seiten der Römer sogar Opfer erwähnt, allerdings nicht explizit. Trotzdem schaffen die Eindringlinge es bis zur heiligen Zone vorzustoßen. Die Prophezeiung besagt, dass der kleinste der Gallier die Rettung bringen wird…

Detail aus Asterix 39 - s23
© Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2021 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Moderner Strich in Anlehnung an den Meister

Die Zeichnungen in diesem Band beweisen, dass sich Conrad endgültig freigeschwommen hat. Die Bilder erinnern an das große Vorbild, setzen aber eigene Akzente. Die Römer sehen vom langen Marsch gezeichnet aus, die Gesichter sind nicht frischrasiert, sondern deuten einen Drei-Tage-Bart an und die Pferde leiden teilweise deutlich unter ihren Reiter*innen. Trotz aller Modernisierung ist es aber immer noch der klassische Asterix-Stil der in jedem einzelnen Panel klar macht, aus welcher Serie es wohl stammen könnte.

Die große Schwierigkeit für dieses Reiseabenteuer bestand darin, Schnee und Eis glaubhaft umzusetzen. Es ist lausig kalt, Geräusche klingen bei Frost anders, es kann glatt sein, Pulverschnee verhält sich anders als harschiger Schnee, all diese Kleinigkeiten, die in ihrer Gesamtheit die Glaubwürdigkeit herstellen, sind sehr gut gelungen.

Detail aus Asterix 39 - Obelix
© Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2021 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Daneben gibt es eine Vielzahl an kleinen Begebenheiten, die nahezu perfekt umgesetzt sind. Dazu gehören vor allem die Szenen mit Idefix und seinen neuen Freunden, aber auch die Folgen eines fehlenden Senkbleis oder die Gesichtsausdrücke der Dorfchefin Matrojoschkowa wenn sie über ihren Mann, den Schamanen Terrine verzweifelt. Auch die Amazonen sind gut gelungen: kriegerisch, aber unterschiedlich, in Kampfpanzerung, aber nicht sexistisch!

Klare Empfehlung!!

Ferri und Conrad beweisen, dass es ihnen mit der Modernisierung des Klassikers Ernst ist. Frauen sollten eine größere Rolle bekommen. Mit den Amazonen gelingt das nicht immer schon überzeugend, ist aber auf dem richtigen Weg. Ein Asterix ohne Zaubertrank muss ganz anders agieren als üblich und gibt viel mehr Raum für andere, die Römer sind nicht nur tumb, neue kulinarische Genüsse haben unerwartete Nebenwirkungen und die Geschichte ist weiterhin vielschichtig zu lesen. Kinder können weiterhin ihren Gags verstehen, Erwachsene werden das anders lesen, vielleicht den französischen Philosophen Michel Houellebecq in dem Geografen wiedererkennen und Fakenius lieben.

Detail aus Asterix 39 - Glibulus
Der Bösewicht Globulus © Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2021 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Ein klares Sonderlob geht dabei an den Übersetzer Klaus Jöken. Gerade die Namensgebung lud in der Vergangenheit zu billigen Spielchen ein und die aktuellen Bezüge sind schwierig zu übersetzen. Hier gelingt das perfekt, mit großem Charme und vielen kleinen Anspielungen. Ich sage nur Wolferine!

Viele „alte“ Serien sind bereits modernisiert worden: Rick Master, Michel Vaillant, Die Blauen Boys oder Lucky Luke seien als positive Beispiele genannt. Spätestens mit Asterix und der Greif haben Ferri und Conrad ihre Interpretation der Gallier auf ein Niveau gehoben, das seinen eigenen Platz im Comic-Olymp verdient hat. Natürlich wird es wieder Stimmer geben, die Goscinny zurücksehnen. Ja, seine Skripte waren toll, aber dieser Band ist es auch!

Dazu passen die sich ebenfalls ständig neu erfindenden Ärzte und ein Moscow Mule, gerne auch ohne Alkohol.

© der Abbildungen Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2021 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Asterix 39 – Asterix und der Greif

Ankündigung Asterix 39
Egmont Ehapa Media GmbH – © Asterix® – Obelix® – Idefix ® / 2021 LES EDITIONS ALBERT RENE

Seit heute ist der Titel des neuen Asterix-Abenteuers, das am 21. Oktober 2021 bei Egmont Ehapa Medien GmbH erscheinen wird, bekannt: Asterix und der Greifhier geht es zur Besprechung

Mit seiner fünften Gemeinschaftsarbeit setzt das Autorenduo Jean-Yves Ferri und Didier Conrad das Werk von René Goscinny und Albert Uderzo fort, die das Asterix-Universum vor über 60 Jahren erschufen. Wie es die Tradition verlangt, gehen die Gallier im neuen Album erneut auf Reisen. Während Asterix und Obelix eine Partie Gallier-Schach spielen, schreckt der Druide Miraculix, der wohl gerade eingenickt war, plötzlich hoch und verkündet, dass ein alter Freund dringend seine Hilfe benötigt. Doch wer ist dieser Freund und weshalb benötigt er Hilfe? Und wohin führt uns die Reise und worum geht es?

Was ist ein Greif?

Szenerist Jean-Yves Ferri verrät uns etwas mehr darüber: „Wir haben ein mythologisches Tierwesen in den Mittelpunkt des Abenteuers gestellt. Dabei fiel meine Wahl auf den Greif: Halb Adler, halb Löwe und mit den Ohren eines Pferdes – ein durch und durch rätselhaftes Geschöpf!“

Ein Greif ist im Übrigen ein sehr altes Fabelwesen und schon vor rund 3500 Jahren im heutigen Iran und in Ägypten abgebildet. (Zumindest sind das die ältesten Abbildungen, von denen wir heute wissen.) Er folgt in den Asterix-Bänden einer längeren Tradition von Zentauren über Drachen, Elfen bis hin zu Einhörnern.

Cover Asterix 39
Egmont Ehapa Media GmbH – © Asterix® – Obelix® – Idefix ® / 2021 LES EDITIONS ALBERT RENE

Der letzte Band mit direktem Einfluss von Albert Uderzo

Parallel zur Titel-Ankündigung des neuen Albums jährt sich der Todestag das Asterix-Schöpfers Albert Uderzo. Am 24. März 2020 verstarb der Grand Seigneur. Jean-Yves und Didier erklären dazu: „Albert hat darauf vertraut, dass wir die Figuren, die er gemeinsam mit René Goscinny geschaffen hat, und das, wofür sie stehen, respektieren und in neuen Abenteuern fortführen. Wir sind sehr betroffen, dass er nicht mehr bei uns ist. Mit dem neuen Album, das hoffentlich viele Leser begeistern wird, setzen wir die Mission, die er uns anvertraut hat, fort.“

Zum allerletzten Mal hat Albert Uderzo seinen Einfluss und seinen genialen Humor in ein Asterix-Abenteuer eingebracht.

Comix-online wird auch weiter berichten. Hier geht es zu der Ankündigung.

Abbildungen © Asterix® – Obelix® – Idefix ® /2021 LES EDITIONS ALBERT RENE

Der neue Asterix erscheint am 21.10.21

Das Jahr 2021 fängt gleich mit guten Neuigkeiten an: Im Oktober erscheint wieder ein neuer Asterix aus der Feder von Jean-Yves Ferri (Text) und Didier Conrad (Zeichnungen). Das 39. Album der Reihe verspricht ein wahrhaft spannendes Abenteuer zu werden! Und als Vorgeschmack auf das große Bankett im kommenden Oktober enthüllen Jean-Yves Ferri und Didier Conrad vorab und exklusiv einen kleinen Auszug aus ihrem neuen Werk. Wie es die Tradition verlangt (immer schön im Wechsel!) gehen unsere Freunde im neuen Album wieder auf Reisen. Das bestätigt uns auch der Druide.

Bis dahin gibt es nur ein paar erste Hinweise, ich bin aber sicher, dass im Laufe der  nächsten Monate weitere folgen werden.

Als erster Vorgeschmack hier eine erste Seite:

Das ist aber nicht alles: Egmont Ehapa Media als deutscher Verlag des Galliers hat noch zwei weitere Neuigkeiten angekündigt:

Die neue Zeichentrickserie Idefix und die Unbeugsamen kommt voraussichtlich im Dezember 21 in das deutsche Fernsehen und – so COVID-19 es zulässt – wird es eine große Asterix-Ausstellung geben.

ASTERIX DER EUROPÄER soll vom 3. APRIL–28. NOVEMBER 2021 stattfinden. Die außergewöhnliche Ausstellung auf Burg Malbrouck (Departement Moselle, Frankreich) könnte einen Trip wert sein!

© der Abbildungen Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2021 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Goscinny/Uderzo – Der Goldene Hinkelstein

Der Goldene Hinkelstein – Ein Abenteuer mit Musik

Story: René Goscinny
Zeichnungen: 
Albert Uderzo
Originaltitel: 
Asterix – Le Menhir D´Or

Egmont EHAPA Media www.asterix.com
A4 | 48 Seiten | Farbe | Softcover 6,90 €  | Hardcover 13,00 €
ISBN: 
N/A | 978-3-7704-4128-0

Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2020 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Die Geschichte

Seit einigen Jahren sind wir es gewohnt, im Oktober jedes ungeraden Jahres ein neues Abenteuer der Gallier serviert zu bekommen. Die Presse schlägt Kopf, die Druckmaschinen kochen und seit dem unsäglichen Gallien in Gefahr sind zwar nicht alle zufrieden, die Qualität der Stories hat aber wieder deutlich zugelegt und vermag alte und neue Leser*innen zu begeistern. Zu den Anfängen der Serie und der Tochter des Vercingetorix hat comix-online bereits berichtet.

Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2020 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

In geraden Jahren jedoch fehlt Neues von Asterix und so kommt der Fund einer bisher in Deutschland noch unveröffentlichten Geschichte aus der Frühzeit der Serie gerade recht! Wir treffen die bekannten Figuren, bis auf Idefix, und das bekannte Szenario: Der Barde Troubadix glaubt, dass er ein begnadeter Sänger wäre und möchte daher den Gesangswettbewerb der gallischen Barden im Karnutenwald gewinnen.

Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2020 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Asterix und Obelix beschließen, ihn zu begleiten und ihn vor dem möglicherweise aufgebrachten Publikum zu beschützen. Und dann ist da noch der römische General Eucalyptus: Ihm fehlt die Kultur Roms und so beauftragt er seinen Zenturio, den besten Sänger zu entführen.

Die Darbietung

Wer einen Comic erwartet hatte ist möglicherweise etwas enttäuscht. Wie angekündigt handelt es sich um Illustrationen zu einem Hörspiel, das ursprünglich auf Vinyl von einem Beiheft begleitet worden war. In Deutschland war dieses Hörspiel bisher unbekannt. Jetzt ist nicht nur das Beiheft etwas großzügiger layoutet und dem Format der „Großen Asterixbände“ angepasst, auch den Text (und vor allem den Gesang der Helden gibt es zeitgemäß als Stream! Der Link per QR-Code befindet sich im Album.

Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2020 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Die Zeichnungen von Uderzo sind wie gewohnt nahezu perfekt und erst vor kurzem restaurieret worden. Durch die großflächige Darbietung wirken sie sogar noch besser als als kleines Panel im Seitenlayout! Der Meister hatte diese Überarbeitungen noch beaufsichtigen können und so ist sichergestellt, dass die Zeichnungen wirklich Uderzo enthalten. Der Text ist locker, flockig und witzig! Die Fans von Goscinny werden sich bestätigt fühlen und ihn weiterhin als den größten Asterix-Texter verehren.

Für jeden Asterix-Fan ein Muss! Auch das Hörspiel lohnt sich durchaus, hat der Barde doch ähnliche Qualitäten wie viele andere der gerade angesagten deutschsprachigen Künstler, zeitbedingt fehlt allerdings der Tontechniker. Wie immer gibt es eine Kiosk-Ausgabe und ein Hardcover für den Buchhandel.

Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2020 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Dazu passen eine lauwarme Cervisia, alternativ ein Pils mit dem Zusatz Gold oder Mild, und das aus dem gleichen Jahr stammende I’m a Believer von The Monkees!

© der Abbildungen Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2020 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Asterix Sensation – Der goldene Hinkelstein

Ein „neues“ Abenteuer von René Goscinny und Albert Uderzo

ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2019 LES EDITIONS ALBERT RENE / GOSCINNY – UDERZO


Manchmal fördern Arbeiten im Archiv unerwartete Schätze zu Tage: Egmont Ehapa Media verkündet mit großer Vorfreude die Attraktion des Jahres aus dem
Asterix-Universum: Am 21. Oktober 2020 erscheint das Sonderalbum „Der
goldene Hinkelstein“. Ein Asterix-Abenteuer von den original
Asterix-Vätern, mit Texten von René Goscinny und Zeichnungen von
Albert Uderzo. Die Besprechung findet ihr hier.

Das ganze Dorf ist in Aufruhr: Troubadix hat beschlossen, am
legendären Gesangswettbewerb für die Barden Galliens teilzunehmen.
Der Gewinner des Wettbewerbs wird traditionell mit dem goldenen
Hinkelstein ausgezeichnet. Weil auch die Römer großes Interesse an
diesem Wettbewerb haben, werden Asterix und Obelix beauftragt,
Troubadix zu seinem Schutz zu begleiten. Sie dürfen ihm nicht von der
Seite weichen – koste es, was es wolle!

Das einzigartige Abenteuer wurde 1967 in Frankreich als Schallplatte
mit Begleitheft veröffentlicht, jedoch niemals als Album und noch nie
in deutscher Sprache! Für heutige Leser hat die Geschichte echten
Seltenheitswert: Die Story ist von René Goscinny mit dem für ihn
typischen Witz und Esprit verfasst, die Zeichnungen tragen den
meisterhaften und unverwechselbaren Pinselstrich Albert Uderzos.

Ende 2019 wurden die Zeichnungen, die Albert Uderzo 1967 zur
Untermalung des genialen Szenarios seines Freundes anfertigte, von
Uderzos treuesten Mitarbeitern und noch unter Aufsicht des im März
2020 verstorbenen Maestros höchstselbst restauriert.
© der Abbildung  ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2019 LES EDITIONS ALBERT RENE / GOSCINNY – UDERZO

Albert Uderzo ist tot

Foto Albert Uderzo - Fotograf:© 2020 LES EDITIONS ALBERT RENE
Albert Uderzo – Asterix-Legende. „obs/Egmont Ehapa Media GmbH/© 2020 LES EDITIONS ALBERT RENE“

Ohne ihn hätte es die weltberühmten Comic-Helden Asterix und Obelix nicht gegeben: Nun ist Albert Uderzo im hohen Alter von 92 Jahren gestern Nacht im Kreis seiner Familie an einem Herzinfarkt verstorben.

Gemeinsam mit dem begnadeten Geschichtenerzähler René Goscinny erschuf er das Asterix-Universum, welches seit Generationen für Jung und Alt ein weltweiter gallischer Dauerrenner ist. Sein Motto lautete, dass das Arbeiten in der Comic-Branche jung hält.

Albert Uderzos langjähriger deutscher Verlag Egmont Ehapa Media GmbH zur traurigen Nachricht: „Die Welt hat einen großen Zeichner verloren. Zugleich bleiben wir reich beschenkt zurück mit den einzigartigen Comic-Geschichten aus Gallien. Durch die Abenteuer von Asterix wird Albert Uderzo uns und den Lesern in bunter, humorvoller Erinnerung bleiben. Wir bedanken uns bei ihm für eine vertrauensvolle und außergewöhnliche verlegerische Partnerschaft über ein halbes Jahrhundert und für all seine pointierten Zeichnungen und Geschichten.“

Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2019 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Albert Uderzo wurde am 25. April 1927 geboren. Alles deutete darauf hin, dass er mit seinen Händen Großes vorhatte: Albert Uderzo kam mit sechs Fingern an jeder Hand zur Welt. Seine Eltern beschlossen jedoch diese beiden überzähligen Finger entfernen zu lassen. Als Sechsjähriger Knirps lieferte er schon die ersten, beinahe druckreifen Zeichnungen zu Hause ab. Da erst bemerkte man, dass der Junge farbenblind war. Auch dieses Hindernis konnte ihn nicht stoppen. Mit 14 Jahren engagierte ihn ein Pariser Verlag. Mit 18 zeichnete er bereits seine eigenen Comic-Strips. Das Zeichentalent scheint ihm wirklich in die Wiege gelegt worden zu sein, denn er besuchte zu keiner Zeit eine Kunstakademie. Seinen unverwechselbaren Strich bringt er sich selbst bei und verbessert sich durch permanentes Üben. 1951 schlägt seine große Stunde. Er begegnet Jean Michel Charlier und insbesondere René Goscinny. Mit Charlier entstehen die Abenteuer der beiden tollkühnen Piloten „Tanguy und Laverdure“. Zusammen mit René Goscinny entwickelt er zunächst „Umpah-Pah“. Zwischen den beiden Künstlern bahnt sich eine lebenslange, sehr innige Freundschaft an. Seinen großen Durchbruch feierte er 1961, als die gallischen Abenteuer in Frankreich schon in Form von kompletten Comic-Geschichten in 48-seitigen Alben erscheinen. Der Asterix-Funke zündet und nur wenige Jahre später und begeistert in ganz Europa. Seinen größten Verlust erlebte er 1977: Nach dem plötzlichen Tod seines besten Freundes René Goscinny wollte das Zeichnergenie mit Asterix Schluss machen. Aber seine Fans überzeugten ihn weiterzumachen und so soll es auch jetzt sein: Auch wenn er diese Welt verlassen hat, durch Asterix wird der großartige Künstler in den Herzen der Leser für immer weiterleben.

Unter Verwendung einer Pressemitteilung von Egmont EHAPA Media – www.egmont.de und www.asterix.com

Abbildung: obs/Egmont Ehapa Media GmbH/© 2020 LES EDITIONS ALBERT RENE

Ferri/Conrad – Asterix 38

Die Tochter des Vercingetorix


Story: 
Jean-Yves Ferri
Zeichnungen: 
Didier Conrad
Originaltitel: 
Asterix 38 – La fille de Vercingétorix

Egmont EHAPA Media
A4 | 48 Seiten | Farbe | Softcover 6,90 €  | Hardcover 12,00 €
ISBN: 
N/A | 978-3-7704-3638-5

(c) Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2019 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Nun ist also der vierte Versuch von Ferri und Conrad alle Asterix-Nostalgiker zufriedenzustellen erschienen und wieder gibt es die Kritik, dass es sich nicht um einen „echten“ Asterix handeln würde. Naja, er ist nicht von dem gnadenlos guten Duo Goscinny/Uderzo und somit „latürnich“ kein ursprünglicher Asterix. Wer das erwartet hat, wird seit dem zu frühen Tod des Texters enttäuscht und hat diese Haltung wahrscheinlich längst verinnerlicht. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Geschichte, die neue Figuren in das etwas altbacken gewordenen Dorf einführt, quasi „The Next Generation“, die politische Themen aufnimmt (Fridays for future), die den Generationenkonflikt auf die Schippe nimmt und die dann auch noch Zeit für kleine Sidestories mit Idefix hat.

(c) Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2019 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Die Geschichte

Vercingetorix hatte eine Tochter, die auf dem Schlachtfeld von ihrem Vater ein Insignium erhalten hat, um später den Widerstand erneut anzuführen. Dazu muss sie aber zunächst vor „dem Verräter“ beschützt werden. Nachdem ihre beiden Bodyguards das jahrelang hinbekommen haben, brauchen sie nun kurzfristig eine Übergangslösung um ein Schiff nach Londinum zu besorgen. Was läge also näher als das Dorf der Unbeugsamen. Tatsächlich geht es dabei um die gesamte Gemeinschaft, die die junge Adrenaline, so der Name der  berühmten Tochter, schützen soll und nicht nur um die beiden Standardhelden. Das lässt Raum für altbekannte Gallier*innen, aber vor allem auch für neue andere Jugendliche. Selfix und Aspix, Söhne von Automatix und Verleihnix, nehmen dabei die größten Rollen ein, aber auch andere werden nicht nur mit Namen versehen, sondern tragen auch die Handlung. Alle sind leicht frustriert, lehnen nicht nur Wildschweinjagd sondern auch Römerkloppe ab und suchen die Gesellschaft von Troubadix, weil den auch keiner mag.

(c) Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2019 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Adrenaline wird eingeführt mit dem Hinweis, dass sie gerne ausbüxe und das tut sie auch. Auf der Suche nach dem sagenumwobenen Thule trifft sie auf die Piraten, Epidemais, Römer und auch auf einen Hippie namens Letitbix. Natürlich macht ihr der Verräter Miesetrix zu schaffen und am Ende wird alles gut… – Wirklich? Irgendwie wird nicht einfach alles gut, sondern für viele erst mal anders und sicherlich auch komplizierter.

Ferri hat sich damit erstmals wirklich etwas emanzipiert von dem großem Vorbild Uderzo, der das Dorf eigentlich immer nur um Asterix und Obelix sowie Majestix und Miraculix konzentriert hatte. Alle anderen waren Beiwerk oder „Fremde“. So sind z. B. die Kampfszenen mit den Römern auch eher Zitate als Handlung,

Die Übersetzung von Klaus Jöken ist dabei gut gelungen! Es findet keine Anbiederung an „Jugendsprache“ statt und doch reden die Heranwachsenden anders. Die Zahnlücke des Surimix ist zu „hören“ und auch der Gote sticht wieder heraus.

Die Zeichnungen

Natürlich ist auch der 38. Band ein typischer Asterix. Die Streifen von Obelix Hose sind immer noch sehr dick, alles andere sieht aber bekannt aus. Alles? Nein, denn ein kleiner Charakter beginnt ein Eigenleben zu führen: Idefix klettert, fällt, strampelt und freut sich genauso, wie es ein Hund dieser Größe eben tut! Eine schöne Entwicklung, die beweist, dass Conrad sich mit den Figuren nicht mehr so schwer tut. Auch die Piraten bieten die eine oder andere Überraschung!

(c) Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2019 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Die pubertäre Adrenaline ist einerseits sehr treffend geraten: Genervt, im nächsten Moment erfreut und wieder zurück. Auch ihre Weigerung, ein Kleid zu tragen, drückt sie körperlich aus und diese Posen gelingen Conrad gut. Die Pferde haben alle unterschiedliche Charaktere und sind damit fast schon Figuren anstelle von Statisten. Auch hier also sehr positive Ansätze.

Fazit

Wie bewertet man einen Comic, der so stark von Erwartungen belastet ist, der eine Startauflage hat, die die von Harry Potter übersteigt und der wahrscheinlich auch in diesem Jahr die Buchverkaufszahlen retten wird? Ich wurde nach dem ersten Lesen gefragt, was ich über den neuen Band erzählen könne und zum ersten Mal seit vielen Folgen fielen mir Passagen ein, Bilder, kongenial übersetzte Texte und Gags. Mehr kann man eigentlich nicht erwarten, oder?

Es ist kein Comic aus den Siebziger Jahren (IMHO: zum Glück!) sondern eine modernisierte Adaption. Auch Band 38 bietet einen Asterix für Kinder, der gleichzeitig auch einer für Erwachsene ist. Beide werden unterschiedliche Sachen wahrnehmen. Sowohl Texter als auch Zeichner haben sich freigeschwommen und setzten eigene, neue Akzente und die Story ist deutlich besser als in den letzten Abenteuern! Für mich ein gelungener Wurf!

(c) Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2019 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

Dazu passen bretonischer Cidre und genau die Musik, die ihr als erste LP, CD oder Download hattet und die euren Geschmack im Gegensatz zu dem eurer Eltern geformt hat. Bei mir war das „Can the Can“!

© der Abbildungen Asterix® – Obelix® – Idefix ® / © 2019 Les Éditions Albert René / Goscinny – Uderzo

StripGlossy 14 Asterix – September 2019

Stripglossy 14 – Schwerpunkt: 60 Jahre Asterix

Herausgeber: Mirjam van der Kaaden & Seb van der Kaaden

Verlag StripGlossy Personalia vof
Heft Din A 4 | 132 Seiten | Farbe | 8,95 €
ISBN: 978-94-928-4058-5

Schwerpunkt der aktuellen StripGlossy ist Asterix, der kleine Gallier, der gerade seinen 60-sten Geburtstag feiert und mit seinem in Kürze erscheinenden Album wieder die Buchumsätze retten wird. Zu diesem Jubiläum ist bereits eine offizielle Hommage erschienen, die mal mehr Strips und Texte (französische Ausgabe) mal nur Strips (deutsche Ausgabe) enthält. Wer sich diesen Band gekauft hat, sollte unbedingt auch hier einen Blick riskieren denn das Glossy enthält sechs weitere Strips!

Schwerpunkt 60 Jahre Asterix

Wie üblich ist der den Iconen der Comic-Welt gewidmete Bereich vielgestaltig gefüllt und beginnt mit einem großen Artikel über die Väter von Asterix. Auch andere Künstler, etwa Fred de Heij kommen zu Wort und dürfen ihre Geschichte über Goscinny und Uderzo oder aber Asterix und Umpah-Pah erzählen. Natürlich werden auch Ferry und Conrad befragt und es wird gerätselt, ob das kommende 38. Album das letzte sein könnte. Schließlich hat Albert Uderzo mehr als einmal verlauten lassen, dass seine Figuren ihn nicht überleben sollen und er die Fäden nicht weggeben möchte. Mal sehen, ob sich der finanzielle Hunger der Erben oder die letzte Verfügung durchsetzen werden. Zum Glück lebt der Meister ja noch.

Die Artikel sind ausführlich bebildert aber auch wieder mit reichlich Comic-Material versehen. Von Goscinny und Uderzo gibt es neben Zeichnungen eine Seite des aufgegebenen Versuches mit „Roman de Renart“ und „Hoempa Pa“ (deutsch Umpah-Pah), zwei Vorläufern des Galliers. Auch Ferri und Conrad steuern einen Streifen bei (auf Deutsch), der schon in der WELT zu sehen war. Spannend wird es aber mit den Hommagen: Fred De Heij, Frans Hasselaar/Daan Jippes, Meinte Strickwerda, Willem Ristier/Apriyadi Kusbiantoro und Vick Debergh lassen ihrer Fantasie freien Lauf und liefern hohe Qualität ab! Natürlich kann es bei einigen nicht schaden, die jeweils eigene Figur zu kennen, notwendig ist es aber nicht.

Anmerkung: der Scanner ist gerade nicht funktionsfähig…

Und wem das immer noch nicht genug ist, darf in reichlich Bildmaterial schwelgen, das den Besuch Supermans im Gallien des Jahres 53 in Action Comics 579 zeigt. Sollte mich nicht wundern, wenn dieses Heft in der nahen Zukunft häufiger gesucht werden würde.

Seb und Mirjam van der Kaden haben es sich zum Prinzip gemacht, Themen wirklich ausführlich darzustellen und so wird zum Vergleich auch ein anderer „Erbe“ einer großen Serie vorgestellt: Achdé! Neben dem lesenswerten Bericht und vielen Fotos gibt es zwei Strips von Kid Lucky und eine schon etwas ältere Zeichnung mit Asterix und Lucky Luke von dem sympathischen Franzosen.

Comics

Auch sonst bietet die 14. Folge der Glossy wieder eine Menge an Comics von Cartoons oder Streifen (Madelfried), Einseitern wie Z-Man hin zu Kurzgeschichten und albenlangen Stories.

Zu Ende gehen die Vorabdrucke von Saul, einer Science-Fiction in Storm-Tradition von Willem Ristier und Apriyadi Kusbiantoro sowie von Jelmer, einer Kreuzfahrergeschichte von Josse Pietersma & Roelof Wijtsma. Eine Rezension des gerade erschienenen Softcover-Bandes von Jelmer folgt in Kürze. Es gibt aber auch Neues von Spaghetti (siehe StripGlossy 13), dem General, dem kleinen General und Sjors & Sjimmie, diverse andere Kurzgeschichten unter dem groben Thema Halloween, eine Fortsetzung der neuen Abenteuer von Tom Poes (siehe StripGlossy 10) und eine neue Ausgabe des Strip-Battles! In der neuen Runde treten Ralph Dikmans und Wouter Winter gegeneinander an. Die Gewinner*innen der Battles der letzten Jahre sind natürlich auch wieder mit Arbeiten vertreten!

Tatsächlich gibt es noch mehr in diesem Heft aber ein wenig Überraschendes soll ja noch verbleiben! StripGlossy ist eine perfekte Mischung aus Information, die nicht trocken daherkommt, sondern immer versucht, den Menschen hinter dem/der Künstler*in zu präsentieren, modernen Comics aus dem niederländischen Sprachraum und News! Da der Comic-Anteil rund 50% ausmacht helfen die Bilder auf der Hälfte aller Seiten dem Verständnis. Für die übrigen 50% ist es sinnvoll, niederländisch lesen zu können. Trotzdem volle Punktzahl!

 Dazu passen erst ein Chocomel und dann ein Weizen der Brouwerij Groninger und The Pioneers.

Abbildungen © 2019 StripGlossy / Personalia vof

Asterix 38: Die Tochter des Vercingetorix

Der neue Asterix ist am 24. Oktober erschienen – Besprechung hier

Ein Satz vorweg: Mir gefällt der neue Band gut!

vorläufiges Cover Asterix 38

© ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2019 LES EDITIONS ALBERT RENE

Beim Teutates! Der Titel des 38. Asterix-Albums offenbart ein lang gehütetes Geheimnis:

Vercingetorix, der Häuptling aller gallischen Häuptlinge, hatte eine Tochter!

Am 24. Oktober 2019 kreuzen sich die Wege des Mädchens und die unserer gallischen Helden.

DAS ALBUM

Vor 60 Jahren lieferten Albert Uderzo und René Goscinny ihren ersten Geniestreich ab: Asterix der Gallier! Nun, pünktlich zum Jubiläum meldet sich der unbeugsame Held mit einem neuen Abenteuer zurück! Nach den Strapazen ihrer letzten Reise hätten sich Asterix und Obelix gewünscht, die Ruhe im beschaulichen Aremorica zu genießen. Doch daraus wird leider nichts!

Ein geheimnisvolles Mädchen kommt ins Dorf, begleitet von zwei Arverner-Häuptlingen.

Die Drei sind auf der Flucht vor Julius Cäsar und seinen Legionären, und das aus gutem Grund: Im Dorf munkelt man, dass der Vater des jungen Mädchens kein Geringerer sei als Vercingetorix, der große Arvernerhäuptling, der einst bei Alesia von Julius Cäsar geschlagen wurde!

Am 24. Oktober erscheint in mehr als 20 Sprachen und mit einer Startauflage von über 5 Millionen Exemplaren das neue Abenteuer von Asterix und Obelix mit dem Titel Die Tochter des Vercingetorix. Es ist das vierte Album aus der Feder des Duos Jean-Yves Ferri und Didier Conrad.

Szene aus Asterix 38

„WESSEN TOCHTER??“

„Soweit wir wissen, ist die junge Dame ein Teenager in der rebellischen Phase”, verraten die Autoren.

„Als Tochter des legendären Vercingetorix hat man es schließlich nicht leicht!”

„Wir mussten sehr viele Nachforschungen anstellen, um herauszufinden, wie sie hieß, wie sie aussah, was für ein Mensch sie war usw. Jeder weiß, dass Vercingetorix sich sehr bedeckt hielt, was sein Privatleben anging. Auch die historischen Quellen geben nicht viel her. Aber wir konnten doch so Manches ans Tageslicht bringen, was für allerhand Überraschungen sorgen dürfte!”

Comix-online wird euch auf dem Laufenden halten!

© ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2019 LES EDITIONS ALBERT RENE 

Am 24. Oktober 2019 erscheint das neue Asterix-Album!

Didier Conrad und Jean-Yves Ferry bleiben im Rhytmus! Wie der deutsche Verlag Egmont Ehapa Media GmbH soeben mitgeteilt hat, erscheint das 38. Album der Gallier am 24. Oktober und damit fast auf den Tag genau am 60.Geburtstag de Galliers am 29. Oktober.

Wie schon bei den letzten Alben ist der Inhalt streng geheim und es werden nur wenige Informationen gestreut. Auf jeden Fall bekommt das Dorf Besuch von einer bedeutenden Persönlichkeit…

© der Abbildung ASTERIX®- OBELIX®- IDEFIX® / © 2018 LES EDITIONS ALBERT RENE / GOSCINNY – UDERZO

Weitere News, auch zum kommenden neuen Asterix-Film Asterix – Das Geheimnis Des Zaubertranks , sobald verfügbar auf comix-online.

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